16 March 2026, 12:16

Vandalen verwüsten Karlsruher Zoo – Tiere in Gefahr durch nächtlichen Angriff

Ein Miniaturmodell eines Zoos mit zahlreichen Menschen, Bäumen, Häusern, Pflanzen, Gras, einem Zaun und anderen Gegenständen, mit einer Wand im Hintergrund und Text unten.

Müll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalen verwüsten Karlsruher Zoo – Tiere in Gefahr durch nächtlichen Angriff

Vandalen verwüsten Karlsruher Zoo in nächtlichem Angriff

In den frühen Morgenstunden des Samstags wurde der Zoologische Garten Karlsruhe Ziel eines Vandalismusangriffs. Unbekannte Eindringlinge drangen in das Gelände ein, beschädigten Tiergehege und hinterließen eine Spur der Verwüstung. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, bisher gibt es jedoch keine Hinweise auf die Täter oder darauf, wie sie auf das Gelände gelangt sind.

Die Vandalen warfen Müll in mehrere Wasserbecken, wodurch Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären betroffen waren. Im Affenhaus wurden Wände mit Eiscreme beschmiert, zudem fand sich Holzbesteck in einem der Gehege.

Laut Zoo-Mitarbeitern wirken alle Tiere bisher gesund. Dennoch wird ihr Verhalten genau beobachtet, da einige Arten nicht sofort Anzeichen von Stress zeigen. Die Behörden bei der Karlsruher Polizeidirektion werten Überwachungsaufnahmen aus und bitten Zeugen, die verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Zoos bemerkt haben, sich zu melden.

Der Zoo zeigte sich tief bestürzt und empört über den Vorfall und bezeichnete ihn als sinnlose Zerstörungswut.

Die Ermittlungen dauern an, wobei sich die Polizei darauf konzentriert, wie die Täter Zugang zum Gelände erlangt haben. Bisher wurden keine weiteren Details zu möglichen Verdächtigen oder zusätzlichen Beweisen bekannt gegeben. Der Zoo überwacht weiterhin die betroffenen Tiere und prüft mögliche langfristige Folgen für ihr Wohlbefinden.

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