Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?
Miriam WolfUwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?
Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland verboten
Der jüngste Film von Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte dem Werk eine Altersfreigabe – was einem de facto Verbot der Verbreitung in Kinos, im Fernsehen, auf Streaming-Plattformen und bei großen Händlern gleichkommt.
In dem Film spielt Armie Hammer die Rolle des Sanders, eines Selbstjustizlers, der durch soziale Medien bekannt wird. Boll erklärt, der Streifen sei von realen Kriminalfällen in Deutschland inspiriert und solle Sicherheitsfragen in ganz Europa thematisieren.
Der Regisseur wirft der FSK vor, mit ihrer Entscheidung einen größeren Trend deutscher Institutionen widerzuspiegeln, der darauf abziele, abweichende Meinungen zu Migration zu unterdrücken. Die Behörde nutze den Jugendschutz seiner Ansicht nach nur als Vorwand, um die Darstellung von Straftätern mit Migrationshintergrund zu zensieren. Offizielle Statistiken belegen, dass Ausländer unter den Tätern von Gewaltverbrechen in Deutschland überproportional vertreten sind – mit einem Anstieg bei Mord, Vergewaltigung und Messerangriffen im vergangenen Jahr.
Boll verweist zudem darauf, dass die Gewaltdarstellungen in Citizen Vigilante nicht extremer seien als in erfolgreichen Actionreihen wie John Wick oder The Equalizer, die in Deutschland ohne Einschränkungen erschienen. Er besteht darauf, dass die Schilderung von Gruppenvergewaltigern als junge Migranten auf tatsächlichen Kriminalstatistiken beruhe.
Ohne FSK-Freigabe darf der Film in Deutschland weder öffentlich gezeigt noch vertrieben werden. Boll beharrt darauf, dass es bei dem Verbot nicht um den Inhalt, sondern um die politischen Themen des Films gehe. Die Entscheidung lässt die Zukunft von Citizen Vigilante in Deutschland ungewiss.






