25 January 2026, 02:07

Traditionsbetrieb Emil Keck Maschinenbau meldet Insolvenz an und stellt Produktion ein

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die eine Maschine bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, mit dem Text "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Traditionsbetrieb Emil Keck Maschinenbau meldet Insolvenz an und stellt Produktion ein

Emil Keck Maschinenbau, ein traditionsreicher Maschinenbauer, hat beim Amtsgericht Offenburg Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen gab bekannt, die Produktion einzustellen und in die Liquidation überzugehen, nachdem die finanziellen Mittel zur Fortführung des Betriebs aufgebraucht waren.

Die Insolvenzverfahren wurden offiziell am 4. Dezember 2025 eröffnet. Laut Gerichtsunterlagen verfügte das Unternehmen über „unzureichende Vermögenswerte“, um die ausstehenden Verbindlichkeiten zu decken. Diese finanzielle Schieflage zwang zur endgültigen Betriebsschließung.

Das Unternehmen hatte sich auf die Herstellung von Dreh- und Frästeilen sowie damit verbundene Ingenieursdienstleistungen spezialisiert. Doch der schwindende Geldfluss machte eine Weiterführung der Geschäftstätigkeit unmöglich. In der Folge erhielten alle 29 verbleibenden Mitarbeiter Kündigungen. Sie wurden mit sofortiger Wirkung von ihren Pflichten freigestellt und erhalten keine Abfindungen.

Mit der Liquidation endet die Geschäftstätigkeit von Emil Keck Maschinenbau. Ein Insolvenzverwalter wird nun die Abwicklung des Unternehmens begleiten. Über die Identität des Verwalters wurden bisher keine weiteren Details bekannt gegeben.

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