10 April 2026, 18:09

Südekum warnt: Energiepreise treiben Lebensmittelkosten und Inflation in die Höhe

Diagramm, das die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten im Zeitverlauf zeigt, mit einer blauen Linie, die einen stetigen Abfall und einer grünen Linie, die einen leichten Anstieg anzeigt.

Südekum warnt: Energiepreise treiben Lebensmittelkosten und Inflation in die Höhe

Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Jens Südekum hat gewarnt, dass die steigenden Energiepreise in Deutschland die Lebensmittelkosten in die Höhe treiben und die Inflation weiter verschärfen könnten. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der die Spritpreise an deutschen Tankstellen in den vergangenen Monaten um etwa 20 Prozent gestiegen sind. Südekum verwies zudem auf die größeren wirtschaftlichen Risiken, die mit der anhaltenden Iran-Krise verbunden sind.

Südekum betonte, dass der Staat die Verbraucher nicht vor jedem Preisanstieg vollständig abschirmen könne. Er verglich den Staat nicht mit einer "Allrisikoversicherung" gegen explodierende Kosten. Stattdessen verteidigte er das kürzlich beschlossene Entlastungspaket für Kraftstoffpreise als angemessene Reaktion auf die aktuelle Lage.

Auf die Frage nach möglichen Lösungen, falls sich die Krise hinzieht, verwies Südekum auf das luxemburgische Modell staatlich regulierter Preisanpassungen. Eine Einschätzung, ob weitere Maßnahmen nötig sein könnten, vermied er jedoch. Auch räumte er ein, dass unklar sei, wie lange die Krise andauern und wie schwerwiegend sie werden könnte.

Die Warnungen des Ökonomen beschränken sich nicht auf die Spritpreise. Er warnte, dass anhaltend hohe Energiepreise das Wirtschaftswachstum Deutschlands bremsen und die Inflation noch weiter anheizen könnten. Trotz der Herausforderungen hält er die bisherigen Maßnahmen angesichts des 20-prozentigen Anstiegs der Kraftstoffpreise für verhältnismäßig.

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Südekums Aussagen unterstreichen die wirtschaftliche Belastung durch die steigenden Energiekosten. Da die Spritpreise bereits um ein Fünftel gestiegen sind, bleibt eine weitere Teuerung bei Lebensmitteln und anderen Grundgütern ein Risiko. Die bisherigen Entlastungsmaßnahmen der Regierung gelten zwar als ausgewogene Reaktion – künftige Schritte könnten jedoch davon abhängen, wie sich die Krise entwickelt.

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