Stuttgarter Start-up Sereact revolutioniert Logistik mit KI-Robotern und 25 Millionen Euro
Noah FrankeStuttgarter Start-up Sereact revolutioniert Logistik mit KI-Robotern und 25 Millionen Euro
Sereact, ein Stuttgarter Robotikunternehmen, sammelt 25 Millionen Euro ein, um seine KI-gestützte Software für intelligente Roboter auszubauen. Die Finanzierung soll die Weiterentwicklung der Technologie vorantreiben, mit der Maschinen neue Aufgaben ohne menschliche Programmierung bewältigen können. Große Konzerne wie BMW und Daimler Truck setzen das System bereits in ihren Lagern ein.
Die Investitionsrunde wurde von Creandum angeführt, mit Beteiligungen von Point Nine, Air Street Capital sowie Business Angels, darunter der ehemalige Formel-1-Fahrer Nico Rosberg. Sereact plant, die Mittel für die Entwicklung neuer Roboterhardware und den Ausbau seiner Aktivitäten in den USA zu nutzen.
Die KI des Unternehmens, PickGPT genannt, fungiert quasi als "Gehirn" der Roboter. Sie nutzt Zero-Shot-visuelles Schlussfolgern, um Aufgaben in Echtzeit zu erlernen – selbst solche, für die sie ursprünglich nicht trainiert wurde. Dadurch entfällt die Notwendigkeit manueller Vorprogrammierung, und die Roboter arbeiten effizienter.
Auch Unternehmen wie Bol und Active Ants haben Sereacts Technologie in ihre Logistikprozesse integriert. Das Start-up strebt an, zur führenden Plattform für Robotikanwendungen zu werden, die den Umgang von Unternehmen und Verbrauchern mit alltäglichen Aufgaben revolutionieren.
Mit den 25 Millionen Euro will Sereact nun den Hardwarebereich ausbauen und in den USA expandieren. Seine KI-Roboter kommen bereits in großen Lagern zum Einsatz und reduzieren den manuellen Einrichtungsaufwand. Die nächsten Schritte umfassen die Skalierung der Technologie für eine breitere industrielle Nutzung.