10 April 2026, 14:13

Spritpreise schießen nach neuer Regelung um vier Cent pro Liter in die Höhe

Diagramm, das die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten im Laufe der Zeit zeigt, mit zwei Linien, die die Preisentwicklungen darstellen, einer abnehmenden (blau) und einer zunehmenden (grün).

Spritpreise schießen nach neuer Regelung um vier Cent pro Liter in die Höhe

In Deutschland sind die Spritpreise unmittelbar nach Inkrafttreten einer neuen Preisregelung stark angestiegen. Der bundesweite Durchschnittspreis für Super E10-Benzin kletterte innerhalb eines einzigen Tages um mehr als vier Cent pro Liter. Branchenvertreter werfen den Mineralölkonzernen vor, Autofahrer mit unfairen Preisen auszunutzen.

Der Bundesverband Fuels und Energie machte große Ölunternehmen für die Preistreiberei verantwortlich. Sprecher Herbert Rabl argumentierte, dass unternehmerische Preispolitik und die erhöhte Mehrwertsteuer die eigentlichen Gründe für den deutlichen Anstieg seien. Er wies die Behauptung zurück, allein staatliche Steuern seien schuld, und bezeichnete solche Erklärungen als irreführend.

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Der plötzliche Preissprung folgte auf die Einführung der neuen Kraftstoffverordnung. Vor der Änderung kostete ein Liter Super E10 im Schnitt noch 2,099 Euro – am nächsten Tag waren es bereits 2,147 Euro.

Rabl kritisierte den Schritt als Versuch, Autofahrer "hereinzulegen". Er betonte, dass nicht nur Steuern, sondern vor allem die Konzerne selbst die Kosten für Kraftfahrer im ganzen Land in die Höhe trieben.

Am ersten Tag der neuen Regelung stieg der Preis umgehend um über vier Cent pro Liter. Branchenvertreter fordern nun mehr Transparenz bei der Spritpreisbildung. Während die Debatte über faire Preise weitergeht, müssen Autofahrer an der Zapfsäule tiefere in die Tasche greifen.

Quelle