12 March 2026, 18:09

SparkassenVersicherung profitiert 2025 von seltener Sturmpause und Rekordgewinn

Eine Karte der Vereinigten Staaten, die 2020 Milliarden-Dollar-Wetter- und Klimaschäden zeigt, unterteilt in Abschnitte nach Jahr und Schadensart, mit Logos oben rechts und fetter Textbeschriftung, hauptsächlich in Blau- und Grüntönen mit Gelb- und Rotakzenten.

Sparkassen-Versicherer zahlen weniger für Wetterschäden - SparkassenVersicherung profitiert 2025 von seltener Sturmpause und Rekordgewinn

Die SparkassenVersicherung (SV) verzeichnete 2025 einen deutlichen Rückgang bei sturmbedingten Schadensmeldungen – ein seltenes Jahr der Entlastung von den hohen Kosten durch Extremwetter. Der Nettogewinn des Versicherers stieg um 42 Prozent auf 147 Millionen Euro, während die Gesamtauszahlungen im Vergleich zum Vorjahr um etwa zehn Prozent sanken.

Das Unternehmen, das 2004 aus der Fusion der SV Baden-Württemberg und der Sparkassenversicherung Hessen-Nassau-Thüringen hervorging, hatte in den vergangenen Jahren mit steigenden wetterbedingten Schäden zu kämpfen. Allein 2024 verursachten Sturmschäden Kosten von fast 397 Millionen Euro – der viertgrößte Wert in der Unternehmensgeschichte. Doch 2025 kehrte sich dieser Trend abrupt um: Die sturmbedingten Schadensfälle brachen auf 87,4 Millionen Euro ein.

SV-Chef Andreas Jahn bezeichnete 2025 als ein "außergewöhnlich gutes Jahr" für wetterbedingte Schäden, da die Kernregionen des Unternehmens von schweren Stürmen, Überschwemmungen oder Hagel verschont blieben. Während der Versicherungsmarkt insgesamt über steigende klimabedingte Verluste berichtet, bildete die SV im vergangenen Jahr eine Ausnahme. Die gesamten Schadenszahlungen beliefen sich 2025 auf knapp 1,6 Milliarden Euro – ein Rückgang gegenüber den Vorjahreswerten.

Nicht nur in der Sachversicherung, sondern auch im Bereich Lebensversicherung entwickelte sich die SV positiv. Die Prämieneinnahmen stiegen hier um 7,2 Prozent auf rund 4,0 Milliarden Euro. Ende 2025 beschäftigte das Unternehmen über 5.400 Mitarbeiter und festigte so seine Position als einer der führenden Anbieter auf dem deutschen Markt.

Der Rückgang der Sturmschäden wirkte sich direkt auf die Finanzkennzahlen der SV für 2025 aus. Mit einem Nettogewinn von 147 Millionen Euro und sinkenden Gesamtauszahlungen spiegelte die Unternehmensperformance ein seltenes Jahr mit geringeren wetterbedingten Belastungen wider. Die Zahlen stehen damit im deutlichen Kontrast zu den jüngsten Trends, bei denen Klimaschäden branchenweit die Kosten in die Höhe getrieben hatten.