19 March 2026, 14:12

Skandal an Uni Freiburg: Jahrelange heimliche Videoaufnahmen erschüttern Vertrauen

Ein Klassenzimmer mit Schülerinnen und Schülern, die Mundschutz tragen und auf Bänken sitzen oder stehen, mit Büchern und Gegenständen auf den Tischen und Fenstern, einer Tür, Lampen und Ventilatoren im Hintergrund.

Skandal an Uni Freiburg: Jahrelange heimliche Videoaufnahmen erschüttern Vertrauen

Versteckte Kamera-Affäre an der Universität Freiburg erschüttert die akademische Welt

An der Universität Freiburg hat ein Skandal um heimliche Videoaufnahmen die Hochschullandschaft schockiert: Ein ehemaliger akademischer Berater filmte über mehr als 15 Jahre hinweg zahlreiche Frauen im Verborgenen. Erst durch ein Gerichtsurteil vom 9. März 2026 kam der Fall ans Licht – mit mehreren hundert Betroffenen.

Die Enthüllungen haben das Vertrauen in die Institution schwer beschädigt. Studierende und Mitarbeiter fordern nun Aufklärung.

Der Skandal nahm seinen Lauf, als ein Gericht die Taten des früheren Beraters bestätigte und damit jahrelange heimliche Aufnahmen aufdeckte. Viele fragen sich nun, wie solche Verstöße so lange unentdeckt bleiben konnten. Die Freiburger Landtagsabgeordnete Nadyne Saint-Cast verlangt eine lückenlose Untersuchung, wie die Universität mit dem Fall umgegangen ist.

Saint-Cast setzt sich für strengere Schutzmaßnahmen und klarere Meldewege ein. Zudem fordert sie bessere Präventionsstrategien, um ähnliche Vorfälle frühzeitig zu verhindern. Zu ihren Forderungen gehören mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht seitens der Universität.

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Als Reaktion darauf hat die Universität Freiburg angekündigt, sich enger mit der Campusgemeinschaft auszutauschen. Intern werden derzeit Maßnahmen entwickelt, um die Folgen des Skandals zu bewältigen. Unklar bleibt jedoch, wie viele Betroffene sich seitdem gemeldet oder Unterstützung gesucht haben.

Die Hochschule steht unter Druck, das Vertrauen zurückzugewinnen und ihre Gemeinschaft zu schützen. Saint-Cast besteht darauf, dass die Institution konkrete Schritte unternehmen muss, um die Sicherheit zu gewährleisten. Ohne deutliche Handlungen werden die Bedenken hinsichtlich Verantwortung und Opferhilfe weiter bestehen.

Quelle