Silvester-Chaos: 45 Einsätze für die Feuerwehr im Landkreis Esslingen
Ella HofmannSilvester-Chaos: 45 Einsätze für die Feuerwehr im Landkreis Esslingen
Feuerwehren im Landkreis Esslingen hatten an Silvester alle Hände voll zu tun
Mit 45 Einsätzen in der gesamten Region war der Jahreswechsel für die Feuerwehrkräfte im Landkreis Esslingen besonders arbeitsintensiv. Die meisten Meldungen betrafen Feuerwerke, brennende Mülltonnen und kleinere Brände. Schwerverletzte gab es bei keinem der Einsätze.
Der erste größere Alarm erfolgte kurz nach Mitternacht, als in Oberboihingen ein Carport in Flammen aufging. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, bevor es sich ausbreiten konnte.
In Leinfelden-Echterdingen verhinderten die Einsatzkräfte kurz nach dem Neujahrs-Countdown, dass sich ein Heckenbrand in der Nähe einer Garage weiter ausdehnte. Zudem rückten sie zu fünf brennenden Sträuchern und Hecken in verschiedenen Stadtteilen aus. In Kirchheim unter Teck hatte ein Feuerwerk eine Bushaltestelle in Brand gesetzt, doch auch hier brachte die Feuerwehr die Lage rasant unter Kontrolle. Bei den zwölf feuwerkbedingten Vorfällen handelte es sich meist um kleinere Brände durch herabfallende Glutreste. Die Freiwilligen Feuerwehren aus 18 Gemeinden waren im Einsatz, um die Situationen zu bewältigen. Fünf der Alarmierungen entpuppten sich als Fehlalarme, ausgelöst durch Brandmeldeanlagen – darunter auch ein Rauchmelder in einem Wohngebäude.
Trotz der zahlreichen Einsätze blieb es bei Sachschäden in überschaubarem Rahmen, Verletzte gab es nicht. Die Feuerwehrkräfte meisterten alle Lagen – von kleinen Bränden bis hin zu Fehlalarmen – professionell und schnell. Die meisten Einsätze konnten zügig abgeschlossen werden, sodass der Start ins neue Jahr sicher verlief.
