06 June 2026, 22:07

Sanierter Berliner Mauerweg-Abschnitt an der Ruppiner Chaussee wieder geöffnet

Mauerweg-Abschnitt nach Renovierung wiedereröffnet

Sanierter Berliner Mauerweg-Abschnitt an der Ruppiner Chaussee wieder geöffnet

Ein Kilometerabschnitt des Berliner Mauerwegs entlang der Ruppiner Chaussee ist nach einer umfassenden Sanierung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Der modernisierte Abschnitt bietet nun verbesserte Wegoberflächen, eine optimierte Entwässerung und neue Sitzgelegenheiten für Besucher. Es handelt sich dabei um die jüngste Aufwertung des historischen 160 Kilometer langen Pfads, der einst die Grenze um West-Berlin nachzeichnete.

Das neu instand gesetzte Teilstück folgt dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen dem Berliner Bezirk Reinickendorf und Hennigsdorf in Brandenburg. Vor Beginn der Arbeiten war der Weg aufgrund instabilen Bodens und einer maroden Fundamentschicht stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Im Rahmen der Sanierung erhielt der Abschnitt einen neuen Belag aus recyceltem Asphalt. Regenwasser wird künftig direkt in den angrenzenden Wald abgeleitet, was die Erosion verringert. Zu den neuen Einrichtungen zählt eine Bank aus einheimischer Eiche.

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Zudem wurde eine Informationsstele aufgestellt, die historische Fotografien und mehrsprachige Texte zur Teilung der Stadt zeigt. Dieser Abschnitt reiht sich in sechs weitere bereits modernisierte Teilstücke des Mauerwegs ein, die in den vergangenen Jahren fertiggestellt wurden.

Weitere Abschnitte des Berliner Mauerwegs befinden sich derzeit in der Sanierung oder in der Planung.

Der wiedereröffnete Weg verbessert den Zugang zu einem zentralen Abschnitt des Mauerwegs. Besucher können das Gelände nun mit besseren Einrichtungen und historischem Kontext erkunden. Das Projekt setzt die Bemühungen fort, die gesamte Route zu erhalten und aufzuwerten.

Quelle