Salzgitter investiert 15,4 Millionen Euro in die Modernisierung der Ostsiedlung
Ella HofmannSalzgitter investiert 15,4 Millionen Euro in die Modernisierung der Ostsiedlung
Salzgitter startet großes Sanierungsprojekt: 38 Wohngebäude im Stadtteil Ostsiedlung werden modernisiert
Am 17. Juni 2023 hat Salzgitter ein umfangreiches Sanierungsvorhaben gestartet, um 38 Wohnhäuser im Stadtteil Ostsiedlung aufzuwerten. Das Projekt umfasst 146 Wohnungen in der Rheinstraße und der Engeroder Straße und ist Teil einer größeren Initiative zur Belebung des Viertels und Wiederherstellung seiner Attraktivität.
Die Stadt hatte die Gebäude 2021 mit Unterstützung des Landes erworben. Bis 2024 billigte der Stadtrat Salzgitter den vollständigen Sanierungsplan. Oberbürgermeister Frank Klingebiel betonte, dass das Ziel darin bestehe, durch Modernisierungsmaßnahmen und Straßenausbau die Anziehungskraft des Viertels zu steigern.
Zu den Arbeiten gehören Fassadensanierungen, neue Fenster, neugestaltete Außenbereiche sowie Innenrenovierungen in einigen Wohnungen. Zwei Pilotprojekte in der Rheinstraße 3 und 12 erhalten Aufzüge und Balkone, um barrierefrei zugänglich zu werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 15,4 Millionen Euro, wobei 12,2 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln stammen.
Das Vorhaben gilt als Leuchtturmprojekt für den Stadtteil Ostsiedlung. Es wird durch über 50 Millionen Euro an Strukturhilfen des Landes gefördert, was seine Bedeutung für die Region unterstreicht. Die Sanierungen sollen die Gebäude modernisieren und die Barrierefreiheit verbessern. Gleichzeitig trägt das Projekt zur umfassenden Aufwertung des Viertels bei. Die Finanzierung durch Land und Bund sichert den Fortschritt der Maßnahmen.
