Rotes Rathaus öffnet Türen: 7.000 Berliner erleben Politik zum Anfassen
Ella HofmannRotes Rathaus öffnet Türen: 7.000 Berliner erleben Politik zum Anfassen
Tausende Besucher strömten zum zweiten Tag der offenen Tür ins Berliner Rote Rathaus. Rund 7.000 Gäste erkundeten den Regierungssitz in Mitte – nach der Premiere im vergangenen Jahr, die etwa 8.300 Menschen anzog. Die Veranstaltung bot die Gelegenheit, mit lokalen Politikern ins Gespräch zu kommen und die demokratischen Prozesse der Stadt hautnah mitzuerleben.
Vor dem historischen Gebäude bildeten sich lange Schlangen, während die Besucher auf den Einlass warteten. Im Inneren konnten sie das Büro des regierenden Bürgermeisters sowie den Sitzungssaal des Senats besichtigen und so einen seltenen Einblick in das politische Zentrum Berlins gewinnen. Zudem standen zwei mobile Bürgerämter vor Ort, um bei Anfragen zu helfen.
Im Fokus stand auch Berlins Bewerbung um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele, die die ambitionierten Pläne der Stadt unterstrich. Für Kinder gab es ein besonderes Programm mit einer Schnitzeljagd und einer simulierten Pressekonferenz mit dem regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU).
Wegner selbst nahm an Gesprächen teil und betonte, dass Demokratie von Dialog und Bürgerbeteiligung lebe. Viele Besucher nutzten die Chance, um mit Politikern ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen zu lokalen Themen vorzubringen.
Der Tag der offenen Tür schuf eine Plattform für den Austausch zwischen Bürgern und Regierung. Mit Führungen, Diskussionsrunden und familienfreundlichen Aktivitäten stärkte die Veranstaltung die politische Teilhabe in Berlin. Die Organisatoren werden die diesjährige Resonanz vermutlich auswerten, um künftige Initiativen zu planen.






