21 April 2026, 02:07

Regierung prüft Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen im Wohnungsbau

Offenes Buch mit handgeschriebener Schrift auf altem Papier, mit Wasserzeichen, wahrscheinlich ein Dokument aus der Bundesrepublik Deutschland.

Regierung prüft Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen im Wohnungsbau

Die deutsche Regierungskoalition prüft derzeit die Abschaffung einer Steuervergünstigung für Handwerksleistungen im Wohnungsbau. Die bestehende Förderung ermöglicht es Haushalten, bis zu 20 Prozent der Handwerkerkosten von der Einkommensteuer abzusetzen. Nun wird erwogen, die Maßnahme komplett zu streichen.

Im Rahmen der aktuellen Regelung können private Haushalte jährlich bis zu 6.000 Euro für sanierungsbedingte Handwerksarbeiten erstattet bekommen. Der Abzug umfasst 20 Prozent der Arbeitskosten und bietet so finanzielle Entlastung für Eigentümer.

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Koalitionsabgeordnete haben bereits Gespräche mit Wirtschaftsverbänden aufgenommen, um die möglichen Folgen einer Streichung des Steuerbonus abzuschätzen. Das Bundesfinanzministerium wollte jedoch nicht bestätigen, ob die Förderung tatsächlich in Frage steht.

Unterdessen behaupten führende Mitglieder der oppositionellen CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sie seien über etwaige Pläne zur Abschaffung der Regelung nicht informiert worden. Die mangelnde Transparenz sorgt bei Branchenverbänden und Steuerzahlern für Verunsicherung über die Zukunft der Förderung.

Eine mögliche Streichung der Steuervergünstigung könnte Tausende Haushalte treffen, die auf den Abzug für Reparaturen und Modernisierungen angewiesen sind. Auch Unternehmen aus dem Bau- und Sanierungsgewerbe müssten sich auf Veränderungen einstellen, sollte der Anreiz entfallen. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

Quelle