Porsche plant 3.900 Stellenabbau bis 2025 – und setzt auf Audi-Kooperation
Noah FrankePorsche plant 3.900 Stellenabbau bis 2025 – und setzt auf Audi-Kooperation
Porsche treibt seine Sparmaßnahmen voran, um die zukünftige Rentabilität des Unternehmens zu sichern. Das Unternehmen will die geplanten Schritte für seine Belegschaft transparent gestalten und sich gleichzeitig an geringere Produktionszahlen anpassen. Konzernchef Michael Leiters hat eine zügige Einigung in den laufenden Verhandlungen signalisiert.
Die Gespräche zwischen der Porsche-Führung und dem Betriebsrat hatten bereits im vergangenen Herbst begonnen. Im Mittelpunkt stehen Kostensenkungen sowie der Abbau von rund 3.900 Arbeitsplätzen bis 2025.
Leiters, der im Januar nach seiner Zeit als McLaren-Chef den Posten des Porsche-Vorstandsvorsitzenden übernahm, erwartet, dass ein zweites Sparpaket noch vor der werksweiten Sommerpause im Juli finalisiert wird. Obwohl Porsche im vergangenen Jahr etwa 280.000 Fahrzeuge verkaufte, plant das Unternehmen künftig mit einem geringeren Ausstoß zu arbeiten.
Um auch mit sinkenden Stückzahlen profitabel zu bleiben, setzt Porsche auf eine engere Zusammenarbeit mit Audi. Zudem behält das Unternehmen die Einstiegsbaureihe 718 im Programm, um neue Kundengruppen zu gewinnen. Die Produktion der Vorgänger-Generation des 718 war im vergangenen Herbst ausgelaufen.
Porsche stellt sich auf eine Zukunft mit niedrigeren Produktionszahlen und einer schlankeren Belegschaft ein. Durch die Kooperation mit Audi und die Einstiegsmodelle will das Unternehmen seine Gewinne langfristig sichern. Die Mitarbeiter dürfen in Kürze mit weiteren Details zu den Sparmaßnahmen rechnen.






