Polizei Gifhorn setzt auf Aufklärung für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Nutzern
Luisa BrandtPolizei Gifhorn setzt auf Aufklärung für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Nutzern
Polizeiinspektion Gifhorn intensiviert Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Nutzern
Am Dienstag führte die Polizei im Rahmen des Aktionstags "Sicher.Mobil.Leben" gezielte Kontrollen durch – mit dem Schwerpunkt auf Aufklärung statt auf Strafen. Besonders im Fokus standen ältere Radfahrer sowie die Einhaltung der Regeln für E-Scooter.
An der Aktion beteiligten sich über 40 Beamte, die knapp 100 Radfahrer und mehr als 50 E-Scooter-Nutzer ansprachen. Sie gaben Hinweise zu sicherem Verhalten im Straßenverkehr und klärten über die geltenden Vorschriften auf, insbesondere für E-Scooter-Fahrer.
Hintergrund der Initiative sind aktuelle Unfallzahlen: Im Landkreis Gifhorn sind Radfahrer über 55 Jahre häufiger in Unfälle verwickelt als andere Altersgruppen. Ein Grund für diesen Trend ist die zunehmende Beliebtheit von E-Bikes bei Senioren. Um dem entgegenzuwirken, veranstalteten die Behörden eine Präventionsveranstaltung speziell für ältere Radfahrer. Dort erhielten sie Sicherheitstipps und konnten Fragen zu Verkehrsregeln stellen.
Die Polizei rät dringend zum Tragen eines Helms – auch wenn dieser für Erwachsene nicht vorgeschrieben ist. Helm tragen reduziere das Risiko schwerer Verletzungen deutlich, betonten die Beamten während der Kontrollen.
Ziel der Aktion war es, durch sicheres Verhalten im Straßenverkehr die Unfallzahlen zu senken. E-Scooter-Fahrer wurden über das richtige Verhalten aufgeklärt, ältere Radfahrer erhielten gezielte Ratschläge. Weitere Aufklärungskampagnen dieser Art sind geplant.






