Pilotprojekt der Polizei in Schelklingen und Blaubeuren wird im Oktober 2025 eingestellt
Noah FrankePilotprojekt der Polizei in Schelklingen und Blaubeuren wird im Oktober 2025 eingestellt
Ein Pilotprojekt zur Zusammenarbeit zwischen zwei Polizeidienststellen in Süddeutschland ist beendet worden. Die Kooperation zwischen den Revieren in Schelklingen und Blaubeuren, die im Mai 2025 gestartet war, wurde im Oktober offiziell eingestellt. Die Behörden bestätigten die Entscheidung nach Auswertung der Projektergebnisse.
Das Modellvorhaben begann mit gemeinsamen öffentlichen Sprechzeiten beider Dienststellen. Ziel war es, die Effizienz zu steigern und die Abläufe zu optimieren. Nach monatelangem Betrieb stellten die Verantwortlichen jedoch keine klaren Vorteile fest.
Eine Bewertung durch das Polizeipräsidium Ulm führte schließlich zur Einstellung des Projekts. Wie der Sprecher Josef Veser erläuterte, blieb das Verfahren ergebnisoffen und brachte keine spürbaren Verbesserungen. Daher werde die ursprüngliche Struktur in Schelklingen wiederhergestellt. Das baden-württembergische Innenministerium unter Minister Thomas Strobl billigte die Entscheidung formell. Ab dem 6. Oktober 2025 kehrt die Dienststelle in Schelklingen zu ihren früheren Öffnungszeiten zurück und ist von Montag bis Freitag geöffnet.
Das Pilotprojekt ist damit abgeschlossen, beide Reviere nehmen ihren Betrieb wieder eigenständig auf. Die Polizeidienststelle in Schelklingen kehrt zu ihrem alten Stundenplan zurück, während in Blaubeuren die bisherigen Regelungen weitergelten. Die Entscheidung des Ministeriums folgt einer Prüfung, die keine wesentlichen Vorteile aus der Zusammenarbeit erkennen ließ.
