Piers Morgan warnt vor Deepfakes: Selbst seine Mutter erkennt Fälschungen nicht
Luisa BrandtPiers Morgan warnt vor Deepfakes: Selbst seine Mutter erkennt Fälschungen nicht
Piers Morgan hat Bedenken hinsichtlich KI-generierter Deepfake-Videos geäußert, die seine Stimme und sein Aussehen imitieren. Berichten zufolge erkannte selbst seine Mutter einen gefälschten Clip nicht als künstlich – ein deutliches Zeichen für die wachsende Herausforderung durch digitale Täuschungen. Gleichzeitig hat sich der Moderator auch zu einer separaten Kontroverse um ausgeschlossene Redner bei der SXSW London geäußert.
Morgan sprach kürzlich über die Verbreitung KI-erzeugter Inhalte auf Plattformen wie TikTok. Er gab zu, dass selbst seine Familie Schwierigkeiten habe, zwischen echten und gefälschten Aufnahmen von ihm zu unterscheiden. Katherine Jenkins, die gemeinsam mit ihm auftrat, teilte ähnliche Sorgen über die Vertrauenswürdigkeit von Online-Material.
Das Problem trat in den Fokus, nachdem Deepfake-Clips, die angeblich aus Morgans Sendung stammten, in sozialen Medien kursierten. Zwar räumte er ein, dass die Technologie beeindruckend sei, doch behauptete er, seine eigenen Argumente seien – zumindest vorerst – überzeugender als die der KI.
In einem anderen Zusammenhang kritisierte Morgan die SXSW London dafür, sich nicht öffentlich für Cenk Uygur und Hasan Piker eingesetzt zu haben, nachdem das britische Innenministerium ihnen die Einreise verweigert hatte. Die Festivalveranstalter betonten, dass Einreiseentscheidungen in der Verantwortung der Regierung lägen und nicht in ihrer. Sie bekräftigten ihr Engagement für vielfältige Stimmen und verwiesen auf über 800 geplante Redner, Künstler und Vorführungen. Zudem unterstrichen sie ihre Unterstützung für Morgans Recht auf freie Meinungsäußerung – trotz seiner Enttäuschung über ihre Haltung.
Die Vorfälle verdeutlichen zwei unterschiedliche, aber drängende Probleme: die Schwierigkeit, Deepfakes zu erkennen, und die Komplexität der Meinungsfreiheit bei internationalen Veranstaltungen. Morgans Erfahrungen zeigen, wie leicht KI öffentliche Persönlichkeiten nachahmen kann, während der Fall Uygur die Spannungen zwischen Festivalrichtlinien und staatlichen Einwanderungsregeln offenlegt.






