26 March 2026, 06:09

Parkplatznot in Rostock: Tiefgarage in der Goerdelerstraße überraschend geschlossen

Ein mehrgeschossiges Parkhaus mit Autos zwischen Geländern, Säulen, Lampen und Rohren, vor einer Kulisse von städtischen Gebäuden mit Fenstern.

Parkplatznot in Rostock: Tiefgarage in der Goerdelerstraße überraschend geschlossen

Tiefgarage in der Goerdelerstraße in Rostock geschlossen – Parkplatzmangel im Stadtzentrum verschärft sich

Eine Tiefgarage in der Goerdelerstraße in Rostock wurde geschlossen, wodurch im Stadtzentrum deutlich weniger Parkplätze zur Verfügung stehen. Der Mangel sorgt besonders in Stoßzeiten für Verärgerung bei Kunden und lokalen Unternehmen. Noch immer ist unklar, wem das Grundstück gehört und wie die Garage vor ihrer Schließung betrieben wurde.

Die Situation verschärft die ohnehin schon angespannte Parkplatzlage in der Innenstadt. Vor allem zu Hauptgeschäftszeiten finden Autofahrer kaum noch freie Stellplätze, was den Einzelhandel und die Erreichbarkeit der Geschäfte direkt belastet. Die CDU-Fraktion im Landtag kritisiert die Zustände als inakzeptabel und fordert nachhaltige Lösungen.

Die Stadtverwaltung hat bisher nicht bekannt gegeben, ob es Gespräche mit dem Betreiberunternehmen der Garage gab oder welche Schritte eingeleitet wurden. Sowohl die Eigentumsverhältnisse als auch die operative Verantwortung bleiben ungeklärt – trotz wiederholter Forderungen nach Transparenz. Auch wie lange die Garage vor ihrer Schließung in Betrieb war, ist nicht dokumentiert; in lokalen Aufzeichnungen wie einer Kirchenchronik findet sich lediglich beiläufige Erwähnung.

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Über die weitere Nutzung des Geländes soll im April auf der Sitzung des Bezirksbeirats Mitte beraten werden. Bis dahin bleibt die Parkplatzsituation im Zentrum angespannt, was bei Anwohnern und Besuchern auf Unmut stößt.

Die CDU drängt weiterhin auf Aufklärung der Eigentumsfrage und langfristige Lösungen für das Parkplatzproblem. Ohne konkrete Maßnahmen wird sich die Knappheit weiter negativ auf Geschäfte und Besucher auswirken. Die anstehende Bezirksbeiratssitzung könnte zwar erste Weichen stellen – eine schnelle Entlastung ist jedoch noch nicht in Sicht.

Quelle