30 April 2026, 16:27

Osnabrücks Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen und internationalem Flair

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei der Pride Parade 2018 mit einer Regenbogenflagge und Musikinstrumenten, einige tragen Mützen, vor einem Hintergrund aus Laternenmasten, Bäumen, Schuppen und einem bewölkten Himmel.

Osnabrücks Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen und internationalem Flair

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein Prinzenpaar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Das diesjährige Duo markiert zudem einen weiteren Meilenstein, da einer von ihnen der erste Prinz mit ausländischem Pass ist. Ihre Wahl sorgt für Aufmerksamkeit, weil sie Vielfalt und Inklusion feiert.

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Die neu ernannten Prinzen, die unter dem Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" auftreten, brechen mit der Tradition. Anders als in den Vorjahren entschied sich das Komitee für zwei Männer an der Spitze der Feierlichkeiten – eine Entscheidung, die den Wandel des Karnevalsgeistes unterstreicht.

Einer der Prinzen, Yut I., wurde in Thailand geboren und bringt als Erster eine internationale Prägung in das Amt ein. Seine Präsenz verleiht den langjährigen Karnevalsbräuchen eine neue Facette.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte das Duo als Symbole für Freude und Freiheit. Sie betonte ihre Bedeutung als Vorbild, das Menschen ermutigt, ohne Furcht oder Zögern zu sich selbst zu stehen.

Die Wahl zweier Prinzen – darunter einer mit ausländischen Wurzeln – spiegelt den Trend zu mehr Offenheit wider. Ihre Regentschaft wird voraussichtlich eine breitere Teilhabe und eine inklusivere Atmosphäre bei künftigen Feiern anregen. Die Entscheidung des Komitees setzt ein Zeichen dafür, wie Traditionen sich modernen Werten anpassen können.

Quelle