22 March 2026, 22:08

Neuwied zeigt Flagge gegen Rassismus mit zwei Wochen voller Aktionen und Solidarität

Plakat zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut mit einem kreisförmigen Logo mit einer Hand in einem Blattkranz, fetter weißer Schrift 'Internationaler Tag', auf einem hellblauen Hintergrund mit einem weißen Rand.

Neuwied zeigt Flagge gegen Rassismus mit zwei Wochen voller Aktionen und Solidarität

Neuwied bereitet sich auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus vor

Vom 14. bis 28. März finden in Neuwied die jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Über zwölf lokale Initiativen und Gruppen beteiligen sich an der Aktion, um Diskriminierung entgegenzutreten und Solidarität zu fördern. Mit Workshops, Diskussionsrunden und kulturellen Begegnungen werden Themen von Flüchtlingsrechten bis hin zu Alltagsrassismus aufgegriffen.

Den Auftakt macht am 14. März ein Erste-Hilfe-Kurs unter dem Motto "Erste Hilfe – Jeder kann Leben retten!" in den Räumlichkeiten von EIRENE. Zwei Tage später, am 16. März, wird die Veranstaltungseries offiziell am Luisenplatz eröffnet – mit Informationsständen und interaktiven Angeboten für Besucher:innen.

Am 18. März lädt die Albanisch-Islamische Kulturvereinigung Bashkimi e.V. zu einem gemeinsamen Iftar-Essen in die Sohler Weg 57 ein. Am 20. März zeigt das Big House Jugendzentrum den Film "Das deutsche Volk", der sich mit dem rechtsterroristischen Anschlag in Hanau auseinandersetzt.

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Einen Tag später, am 21. März, findet am "Engel der Kulturen" eine Mahnwache zu Ehren derer statt, die in Iran für Freiheit und Demokratie kämpfen. Die Internationale Frauengruppe trifft sich am 23. März im Mehrgenerationenhaus Neuwied – Frauen jeden Alters sind willkommen.

In der letzten Woche wird am 25. März im Minski (Schauburg) die Dokumentation "Kein Land für niemanden – Festung Europa" gezeigt. Den Abschluss bildet am 28. März die Podiumsdiskussion "Keine einzige Geschichte"*, die sich mit Vielfalt, Vorurteilen und der Bedeutung unterschiedlicher Perspektiven beschäftigt.

Seit 2017 unterstützen Organisationen wie das Interkulturelle Zentrum Neuwied, AKKUS, der Caritasverband und der Integrationsrat der Stadt regelmäßig die Initiative. Ihr Engagement spiegelt die anhaltenden Bemühungen wider, Rassismus gegen Geflüchtete, Migrant:innen und Menschen wider, die als "fremd" wahrgenommen werden.

Das zweiwöchige Programm verbindet praktische Fähigkeiten, kulturellen Austausch und kritische Debatten. Jede Veranstaltung zielt darauf ab, den Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu stärken und Rassismus im Alltag zu begegnen. Die Organisator:innen hoffen, dass die Aktivitäten zu einem langfristigen Engagement für Gerechtigkeit und Inklusion anregen.

Quelle