30 June 2026, 00:10

Neue Studie zeigt: Rückfallquoten bei Gewaltdelikten hängen stark von der Herkunft ab

Wer begeht in Deutschland immer wieder Gewaltverbrechen

Neue Studie zeigt: Rückfallquoten bei Gewaltdelikten hängen stark von der Herkunft ab

Im Jahr 2025 stellten Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit 14,9 Prozent der Bevölkerung Deutschlands, machten jedoch 42,9 Prozent der Tatverdächtigen bei Gewaltdelikten aus. Ein aktueller Bericht beleuchtet die Rückfallquoten bei verschiedenen Nationalitäten. Politiker haben auf die Ergebnisse mit scharfer Kritik reagiert.

Bei deutschen Staatsbürgern, die wegen Gewaltdelikten verdächtigt wurden, lagen 8,2 Prozent bereits zum zweiten Mal unter Tatverdacht, während 1,8 Prozent dreimal beschuldigt wurden. Eine kleinere Gruppe von 0,8 Prozent sah sich vier- bis fünfmaligen Vorwürfen ausgesetzt.

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Bei Nichtdeutschen variierten die Zahlen je nach Herkunftsland. Über 10,3 Prozent der syrischen Tatverdächtigen standen im Verdacht, ein zweites Gewaltdelikt begangen zu haben, 3 Prozent wurden dreimal beschuldigt. Bei ukrainischen Tatverdächtigen lagen die Rückfallquoten niedriger: 8,3 Prozent standen im Verdacht einer zweiten Tat, 1,7 Prozent einer dritten.

Marokkanische Tatverdächtige wiesen höhere Rückfallquoten auf – 15 Prozent wurden zweimal und 5,3 Prozent dreimal beschuldigt. Bei tunesischen Tatverdächtigen waren die Wiederholungsraten am höchsten: 16,4 Prozent standen im Verdacht einer zweiten Tat, 6 Prozent einer dritten. Afghanische Tatverdächtige hatten eine Rückfallquote von 10,7 Prozent bei einer zweiten Straftat und 2,4 Prozent bei einer dritten.

Der AfD-Abgeordnete Martin Hess nannte die Situation „inakzeptabel“. Er warf Deutschland vor, zu einer „Komfortzone“ für gewaltbereite Straftäter geworden zu sein, die sich nicht integrieren wollten. Hess kritisierte andere Parteien, sie würden ideologische Ziele über die öffentliche Sicherheit stellen. Er verwies auch auf den Fall Islam El M., eines wegen Gruppenvergewaltigung verurteilten Täters mit deutschem Pass, der in Deutschland geboren wurde und während seines Prozesses einen Dolmetscher benötigte.

Die Daten zeigen, dass bestimmte Gruppen von Nichtdeutschen höhere Rückfallquoten aufweisen als deutsche Staatsbürger. Politiker nutzen die Erkenntnisse, um die aktuelle Politik zu kritisieren. Die Debatte über Integration und öffentliche Sicherheit wird voraussichtlich anhalten.

Quelle