19 June 2026, 20:06

Neue Emmendinger Ausstellung beleuchtet Flucht, Migration und Identität nach 1945

Neue Ausstellung in Emmendingen erzählt Geschichten des Flugs

Neue Emmendinger Ausstellung beleuchtet Flucht, Migration und Identität nach 1945

Städtisches Museum Emmendingen eröffnet neue Ausstellung zu Flucht und Migration

Das Städtische Museum Emmendingen präsentiert eine neue Ausstellung, die den Einfluss von Flucht und Migration auf die moderne Gesellschaft untersucht. Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ handelt es sich um das erste große Projekt unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 21. Juni, um 11:15 Uhr eröffnet und ist bis zum 8. November zu sehen. In Form eines grafischen Romans verbindet sie historische Ereignisse mit persönlichen Schicksalen. Im Mittelpunkt stehen deutschsprachige Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten.

Entstanden in Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht, beleuchtet das Projekt auch lokale Bezüge, indem es die Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen aufarbeitet. Besucherinnen und Besucher können sich mit Themen wie Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinandersetzen. Das Museum hat mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet; zusätzliche Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich.

Die Ausstellung soll zur Reflexion und zum Dialog über die Grundlagen des Zusammenlebens anregen. Über mehrere Monate hinweg bietet sie die Gelegenheit, diese historischen und persönlichen Erzählungen vertieft zu erkunden.

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