Netflix-Doku POLDI zeigt Podolskis Leben jenseits des Fußballs
Netflix-Dokumentation POLDI: Ein persönlicher Blick auf Lukas Podolski
Die neue Netflix-Dokumentation POLDI gewährt einen intimen Einblick in das Leben von Lukas Podolski – fernab des gewohnten Scheinwerferlichts auf seine Fußballkarriere. Stattdessen rückt der Film seine Familie, seine Herausforderungen und seine bodenständige Art in den Mittelpunkt. Mit polnischen Wurzeln und aktuell als Spieler bei Górnik Zabrze bleibt Podolski eine der sympathischsten Figuren des Fußballs.
Die Dokumentation begleitet Podolski in seinen vielfältigen Rollen – als Sohn, Bruder, Ehemann, Vater und Unternehmer – immer im Spannungsfeld mit seiner Fußballkarriere. Seine Familie, darunter seine Eltern, spielt eine zentrale Rolle und gibt den Zuschauern Einblicke in sein Privatleben. Doch trotz aller Verpflichtungen wird klar: Fußball steht für ihn stets an erster Stelle.
Sein Weg von den Bolzplätzen zum Profifußball wird zwar angerissen, doch der Film verzichtet auf reißerische Erzählweisen. Stattdessen spiegelt er Podolskis unprätentiöse Art wider, zeigt sogar seine Unsicherheit beim Gedanken an das Karriereende. Sein berühmtes Motto „Et kütt, wie et kütt“ („Es wird schon irgendwie werden“) fasst seine Lebenseinstellung – auf und neben dem Platz – perfekt zusammen.
Der Ton des Films bleibt so authentisch und unaufgeregt wie Podolski selbst. Ob es um seine polnischen Wurzeln oder seinen aktuellen Verein Górnik Zabrze geht: Im Vordergrund steht stets Echtheit, nicht Effekthascherei.
POLDI zeigt eine Seite von Lukas Podolski, die Fans selten zu sehen bekommen – seine engen Familienbande, den Kampf mit dem Gedanken an den Rücktritt und seine ungebrochene Leidenschaft für den Fußball. Der schlichte, ehrliche Stil der Dokumentation entspricht dabei ganz dem Charakter des Spielers und bietet eine erfrischende Abwechslung zu den üblichen Sportdokus.






