Münster stärkt juristische Ausbildung durch enge Zusammenarbeit für 2026
Luisa BrandtMünster stärkt juristische Ausbildung durch enge Zusammenarbeit für 2026
Vertreter des Landgerichts Münster und der Bezirksregierung Münster sind kürzlich zusammengekommen, um über ihre laufende Zusammenarbeit in der juristischen Ausbildung zu sprechen. Die beiden Einrichtungen arbeiten seit Langem Hand in Hand, um angehende Juristinnen und Juristen auf ihren Berufsweg vorzubereiten. Bei den jüngsten Gesprächen ging es zudem um anstehende Änderungen bei der Einstellung von Referendaren für das Jahr 2026.
Die Kooperation zwischen Gericht und Bezirksregierung ist fest etabliert: Während das Landgericht Münster die Hauptausbildungsabschnitte für die Rechtsreferendare organisiert, koordiniert die Bezirksregierung die Verwaltungsstation. Beide Bausteine sind für Nachwuchskräfte unverzichtbar, da sie im Rahmen ihrer Ausbildung ein dreimonatiges Praktikum bei einer öffentlichen Behörde absolvieren müssen.
Nordrhein-Westfalen plant, im Jahr 2026 insgesamt 1.700 neue Referendare einzustellen – ein Plus von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Einstellungszahlen für das kommende Jahr entsprechen jedoch denen von 2023, was auf eine Rückkehr zu früheren Rekrutierungsvolumina hindeutet.
Das Treffen unterstrich die Bedeutung der gemeinsamen Anstrengungen in der juristischen Ausbildung. Angesichts der geplanten Steigerung der Referendarzahlen ab 2026 werden beide Institutionen weiterhin eng bei der Vermittlung der Ausbildungsplätze zusammenarbeiten. Die Anpassungen zielen darauf ab, stabile Ausbildungsmöglichkeiten für die juristischen Nachwuchskräfte in der Region zu gewährleisten.






