10 June 2026, 04:10

Müller wehrt sich gegen Vorwürfe im Diesel-Skandal – Ermittlungen laufen weiter

VW-Chef Müller bestreitet Vorwürfe der Marktmanipulation

Müller wehrt sich gegen Vorwürfe im Diesel-Skandal – Ermittlungen laufen weiter

Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller hat jede persönliche Schuld in den laufenden Ermittlungen wegen des Verdachts auf Marktmanipulation zurückgewiesen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart prüft, ob er und zwei weitere Führungskräfte der Porsche SE Anleger nicht rechtzeitig über den Diesel-Abgasskandal informiert haben.

Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht der Vorwurf, Porsche SE wesentliche Details zur Abgasaffäre gegenüber Investoren zu spät offengelegt habe. Müller betonte, Volkswagen habe während des Skandals alle kapitalmarktrechtlichen Offenlegungspflichten erfüllt.

Müller bleibt bis Mitte 2020 Konzernchef, ohne dass es derzeit Forderungen nach seinem Rücktritt gibt. Zwar nannte er keine konkreten Namen, doch bestätigte er, dass bereits Gespräche über seine Nachfolge laufen. Dabei sprach er sich für eine interne Lösung bei der Besetzung der Position aus.

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Müller äußerte die Hoffnung, dass die Ermittlungen zügig abgeschlossen werden. Die Staatsanwaltschaft hat bisher weder Ergebnisse vorgelegt noch Anklage gegen die beteiligten Manager erhoben. Die Untersuchungen dauern an, während Müller sein Amt bei Volkswagen weiter ausübt. Das Unternehmen besteht darauf, alle gesetzlichen Vorgaben während der Dieselkrise eingehalten zu haben. Eine Entscheidung über mögliche Personalwechsel in der Führungsebene wird voraussichtlich erst nach Abschluss der Ermittlungen fallen.

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