06 May 2026, 06:12

Merz und Montenegro besiegeln neue Wirtschaftspartnerschaft mit Portugal

Plakat mit einer Europakarte, die die Provinzen von Angola in rot hervorhebt und den Text 'Portugal, Angola und Portugal' trägt.

Merz und Montenegro besiegeln neue Wirtschaftspartnerschaft mit Portugal

Bundeskanzler Friedrich Merz drängt auf engere wirtschaftliche und verteidigungspolitische Bindungen mit Portugal. Der Besuch des portugiesischen Ministerpräsidenten Luís Montenegro in Berlin hat den Rahmen für Gespräche über Handel, Digitalisierung und militärische Zusammenarbeit gesetzt.

Im Verlauf der Verhandlungen betonten beide Regierungschefs die Bedeutung einer Ausweitung des Handels durch neue Abkommen. Merz verwies auf die wachsende Nachfrage nach deutscher IT-Expertise in Portugal und wies auf Chancen für eine vertiefte Kooperation hin. Zudem nannte er mögliche Geschäfte zwischen der Lufthansa und der TAP Air Portugal als zentrales Feld für eine Partnerschaft.

Der portugiesische Technologiesektor verzeichnet ein rasantes Wachstum – allein 2025 stieg der Export um 150 Prozent. Montenegro hob hervor, dass deutsche Unternehmen maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen hätten. Gleichzeitig arbeiten die Digitalisierungsminister beider Länder an gemeinsamen Projekten, um die digitale Transformation zu beschleunigen.

In der Verteidigungspolitik schlug Merz eine engere Zusammenarbeit vor, darunter einen möglichen Kauf des deutschen gepanzerten Fahrzeugsystems Boxer durch Portugal. Ein solcher Schritt würde die Streitkräfte beider Nationen enger verzahnen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Gespräche in Berlin haben die Weichen für künftige wirtschaftliche und militärische Kooperationen gestellt. Mit Handel, Technologie und Verteidigung auf der Agenda streben beide Länder an, ihre Partnerschaft in den kommenden Jahren auszubauen. Konkrete Vorhaben in der Digitalisierung sowie mögliche Rüstungsgeschäfte sollen folgen.

Quelle