19 April 2026, 10:08

Martin Günther kämpft im EU-Parlament für Klima und gegen Rechts

Eine Karte von Europa aus dem 19. Jahrhundert, die politische Grenzen zeigt, auf altem Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Martin Günther kämpft im EU-Parlament für Klima und gegen Rechts

Martin Günther, ein 43-jähriger Volkswirt und Mitglied der Partei Die Linke, verbringt seit sechs Monaten sein politisches Wirken im Europäischen Parlament. Sein Schwerpunkt liegt auf der Klimapolitik, wobei er Großkonzerne und Industrienationen als Hauptverantwortliche für den Ausstoß von Treibhausgasen scharf kritisiert. Den Sitz übernahm er im September 2023 von Carola Rackete, die ihr Mandat niederlegte.

Günther ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Dort setzt er sich für einen wirtschaftlichen Wandel ein, der Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit verbindet. Gleichzeitig räumt er ein, dass die parlamentarische Arbeit auf EU-Ebene mit großen Herausforderungen verbunden ist – der Erfolg bleibt oft ungewiss.

Für ihn ist die europäische Integration grundlegend ein linkes Projekt. Er fordert eine stärkere Einheit der linken Parteien, um dem wachsenden Einfluss konservativer und rechtsextremer Kräfte entgegenzuwirken. Diese Gruppen, warnt er, bildeten zunehmend Mehrheiten im Parlament.

Ein akutes Problem stellt die geplante Umverteilung der EU-Mittel dar. Brandenburg etwa könnte nach den neuen Vorschlägen mindestens die Hälfte seiner jährlichen Fördergelder verlieren. Günther betont zudem, wie wichtig es sei, der extremen Rechten Widerstand entgegenzusetzen – für ihn eine zentrale Aufgabe seiner politischen Arbeit.

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Günthers Wirken im Europäischen Parlament ist geprägt von zwei Schwerpunkten: der Klimapolitik und dem Kampf gegen rechtsextreme Einflüsse. Sein Ziel ist es, wirtschaftliche Strukturen neu zu gestalten und gleichzeitig benachteiligte Regionen vor Kürzungen zu schützen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob seine Vision in einem zunehmend zersplitterten Parlament Gehör findet.

Quelle