Manuel Hagels umstrittener Kommentar über Schülerin belastet Landtagswahlkampf 2026
Noah FrankeNach Schwärmerei über Mädchen: Ehefrau verteidigt CDU-Spitzenkandidatin Hagel - Manuel Hagels umstrittener Kommentar über Schülerin belastet Landtagswahlkampf 2026
Manuel Hagel, Kandidat für den Landtag von Baden-Württemberg 2026, gerät wegen einer Äußerung aus dem Jahr 2018 über das Aussehen einer Schülerin in die Kritik. Seine Frau Franziska Hagel nahm ihn kürzlich in Schutz, räumte jedoch ein, dass die Bemerkung unglücklich gewählt war. Der Vorfall hat die Debatte über seinen Redestil und frühere Aussagen neu entfacht.
Auslöser der Kontroverse ist ein Video, in dem Hagel die 'rehbraunen Augen' einer Schülerin lobte. Franziska Hagel gab zu, die Aussage bei ihrem ersten Hören für 'nicht gut' befunden zu haben. Dennoch beschrieb sie die übliche Herangehensweise ihres Mannes an politische Diskussionen als 'spielerisch und anekdotenreich', wobei er oft auf persönliche Erlebnisse zurückgreift.
Hagel selbst bezeichnete die Äußerung von 2018 als 'schlecht' und erklärte, er würde sie heute anders formulieren. Eine vollständige öffentliche Entschuldigung blieb er jedoch schuldig. Bereits seit etwa 2018 ist er Abgeordneter im Landtag, bevor er seine Kandidatur für 2026 bekannt gab.
Franziska Hagels Verteidigung konzentrierte sich weniger auf die konkrete Bemerkung als vielmehr auf seinen allgemeinen Kommunikationsstil. Sie argumentierte, dass seine Neigung, politische Gespräche mit persönlichen Geschichten zu verknüpfen, mitunter zu Missverständnissen führe.
Der Vorfall unterstreicht die anhaltende kritische Prüfung von Hagels öffentlichen Aussagen während seines Wahlkampfs für die Wiederwahl. Die Äußerungen seiner Frau deuten darauf hin, dass die Familie die Bemerkung als einmaligen Fehltritt und nicht als Muster betrachtet. Die Diskussion über seinen Redestil könnte sich im Vorfeld der Landtagswahl 2026 weiterziehen.
