Kleinunternehmen zahlen bis zu 250.000 Dollar nach Cyberangriffen – doch Lösungen fehlen
Noah FrankeKleinunternehmen zahlen bis zu 250.000 Dollar nach Cyberangriffen – doch Lösungen fehlen
Kleinunternehmen in Mitteleuropa kämpfen mit hohen Kosten durch Cybervorfälle und Sicherheitslücken
Ein neuer Bericht zeigt die finanzielle Belastung für diese Betriebe auf, von denen viele über keine eigene Sicherheitsführung verfügen.
Mehr als 75 % der kleinen Unternehmen in der Region verzeichnen Kosten von mindestens 250.000 US-Dollar pro Sicherheits- oder Datenverletzung. Vier von fünf waren im vergangenen Jahr von einem solchen Vorfall betroffen.
Fast alle Unternehmen in Mitteleuropa sind Kleinbetriebe, doch kaum eines beschäftigt einen hauptamtlichen Sicherheitsverantwortlichen. Die Einstellung eines Chief Information Security Officers (CISO) kostet zwischen 250.000 und 400.000 US-Dollar pro Jahr. Ein virtueller CISO (vCISO) bietet eine günstigere Alternative: Für 40.000 bis 120.000 US-Dollar jährlich erhalten Unternehmen dabei Zugang zu erfahrenem Fachwissen.
Deutschland gibt mit 9,5 % seines IT-Budgets am wenigsten für Cybersicherheit aus – der niedrigste Wert unter den im Bericht untersuchten Ländern. Um Unternehmen bei der Kostenvergleich zu unterstützen, hat Woodlands Advisory GmbH einen Rechner entwickelt. Dieser bewertet die Ausgaben für einen internen CISO im Vergleich zu einem vCISO auf Basis von Unternehmensgröße, Umsatz und benötigten Arbeitsstunden.
Die finanzielle Belastung durch Sicherheitsvorfälle ist für Kleinunternehmen beträchtlich. Viele können sich keine eigene Sicherheitsabteilung leisten, weshalb Alternativen wie vCISO-Dienstleistungen attraktiver werden. Tools wie der Kostenrechner sollen Unternehmen helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen.






