24 March 2026, 22:07

Kleines Leck im stillgelegten AKW Philippsburg – doch die Gefahr blieb aus

Deutsches Weltkriegs-Propagandaplakat mit zwei Männern bei der Arbeit an Metall mit der Aufschrift "Helfer, nimm auch die Schutzbrille", die die Augen-Sicherheit betont.

Kleines Leck im stillgelegten AKW Philippsburg – doch die Gefahr blieb aus

Kleines Leck im stillgelegten Block 1 des Kernkraftwerks Philippsburg am 10. März 2026 entdeckt

Bei einer Routineinspektion wurden in zwei Rohrverbindungen Korrosionsschäden festgestellt. Der Vorfall wurde später als sicherheitstechnisch unbedeutend eingestuft.

Das Leck trat in einem aktiven System auf, das dafür ausgelegt ist, radioaktive Stoffe zurückzuhalten. Unter den betroffenen Rohren wurden Spuren von Radioaktivität nachgewiesen, doch die Flüssigkeit wurde sicher in das vorgesehene Abwassersystem der Anlage geleitet. Es kam zu keiner Kontamination außerhalb des Geländes, und für das Personal bestand keine Gefahr.

Der Vorfall wurde mit INES 0 bewertet – der niedrigsten möglichen Stufe, was bedeutet, dass er keine oder nur eine sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung hatte. Nach den deutschen Meldepflichtregeln für nukleare Ereignisse fiel er in die Kategorie N. Techniker dichteten die Undichtigkeiten mit Schellen ab; für die Zukunft ist der Austausch des beschädigten Wassertanks geplant.

Zwei Wochen nach dem Ereignis lag in den verfügbaren Quellen keine offizielle Stellungnahme des Bundesumweltministeriums (BMUV) zur INES-0-Einstufung vor.

Der Vorfall verursachte keine Schäden für Menschen oder die Umwelt. Die Sicherheitsvorkehrungen der Anlage begrenzen das Leck, und die Reparaturen wurden zügig durchgeführt. Bei der anschließenden Überprüfung wurden keine weiteren Risiken festgestellt.

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