13 March 2026, 22:09

KI-Revolution in der Freiburger Augenklinik: Schnellere Diagnosen und mehr Patientensicherheit

Ein Venn-Diagramm mit drei miteinander verbundenen Kreisen, die "Bewertung", "evidenzbasierte Behandlung" und "Medizinische Leistungen" beschriftet sind, jeweils mit begleitendem Text, der ihre Zwecke und Wechselwirkungen beschreibt.

KI-Revolution in der Freiburger Augenklinik: Schnellere Diagnosen und mehr Patientensicherheit

Die Augenklinik des Universitätsklinikums Freiburg hat ein KI-System zur Analyse medizinischer Unterlagen eingeführt. Finanziert durch eine Spende der Freunde der Augenklinik, beschleunigt die Technologie die Datenverarbeitung, während Patientendaten sicher vor Ort bleiben.

Das KI-Sprachmodell durchsucht medizinische Berichte automatisch und reduziert so den Zeitaufwand für manuelle Prüfungen durch Ärzte. Es erkennt mögliche Komplikationen nach Behandlungen und unterstützt damit Qualitätskontrollen sowie die Patientensicherheit.

Darüber hinaus identifiziert das System Patienten, die für klinische Studien infrage kommen. Dadurch können Ärzte geeignete Kandidaten schneller kontaktieren.

Das KI-Tool wird bereits durchgehend genutzt und ist mittlerweile über die Augenheilkunde hinaus im Einsatz. Auch andere Fachabteilungen des Klinikums setzen die Methode nun zur Dokumentenanalyse ein.

Sämtliche Daten verbleiben im Klinikum, was den strengen Schutz sensibler Patientendaten gewährleistet. Die Rolle der KI bei der Qualitätskontrolle und der Rekrutierung für Studien markiert einen Wandel in der Verarbeitung medizinischer Informationen im Krankenhaus.

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