Karneval in Eichenzell feiert Vielfalt und Inklusion mit buntem Programm
Ella HofmannKarneval in Eichenzell feiert Vielfalt und Inklusion mit buntem Programm
Buntes Karnevalsfest in Eichenzell: Ein Tag der Freude und Inklusion
In Eichenzell fand ein lebendiges Karnevalsfest statt, organisiert von der örtlichen DRK-Gruppe Menschen mit Behinderung. Die Veranstaltung brachte Anwohner, Künstler und Ehrengäste zu einem Nachmittag voller Musik, Tanz und Gemeinschaftsgeist zusammen. Die Besucher erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit Auftritten und einer starken Botschaft der Inklusion.
Den Auftakt bildeten mitreißende Tanzeinlagen von Bewohnern von antorius, einer Fuldaer Einrichtung, die Menschen mit Behinderung unterstützt. Rund 320 Personen leben dort in verschiedenen Wohnformen und profitieren von Bildungsangeboten, Schulungen und Freizeitaktivitäten, die auf mehr Selbstständigkeit abzielen. Der erste Auftritt setzte einen fröhlichen Ton für den weiteren Nachmittag.
Bald bildete sich eine bunte Conga-Linie, die sich durch die Menge schlängelte und die Verbundenheit symbolisierte. Das Jong-un-Maje-Trio – Noah Sigmund, Marie Lorscheider und Glenn Siebert – betrat die Bühne und unterhielt die Gäste mit seiner Darbietung. Weitere Highlights waren die Tanzgruppen des FFCK, die TLV Eichenzell sowie die Schreckschräubchen der Löschenröder Schoppegarde e.V.
Walter Bernhard, Sprecher der DRK-Gruppe, begrüßte alle Anwesenden und dankte den Unterstützern für ihr Engagement. Zu den Ehrengästen zählten Harald Leitschuh, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Eichenzell, und Nicole XXXIV. von Rosen und Lilien, Hofmarschall des Fuldaer Freizeit- und Karnevalclubs. Auch Helmut Gladbach, Mitglied der Gemeindevertretung, war vor Ort und würdigte die kontinuierliche Arbeit des DRK mit Menschen mit Behinderung.
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen von Inklusion und gemeinsamem Feiern. Künstler, Bewohner und Besucher verlebten einen Tag voller Energie und Zusammenhalt. Der Karneval unterstrich das Engagement der Gemeinde, Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen zu unterstützen und willkommen zu heißen.
