26 June 2026, 02:10

Karin Kneissls Wandel: Von der Diplomatin zur umstrittenen Stimme bei Berlin 24/7

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Karin Kneissls Wandel: Von der Diplomatin zur umstrittenen Stimme bei Berlin 24/7

Karin Kneissl, ehemalige österreichische Außenministerin, ist zu einer regelmäßigen Stimme beim prorussischen Sender Berlin 24/7 geworden. Einst als vielversprechende Diplomatin gefeiert, sorgen ihre jüngsten Auftritte nun für Debatten über ihre umstrittenen Äußerungen und politischen Loyalitäten.

Erstmals auf sich aufmerksam machte Kneissl in der österreichischen Politik, wo sie von H.C. Strache als „der neue Kreisky der österreichischen Außenpolitik“ gelobt wurde. Sie baute sich einen Ruf auf – mit der Behauptung, sieben Sprachen fließend zu sprechen, und einer ungewöhnlichen, fantasievollen Biografie.

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In den letzten Jahren hat sich ihre Haltung gewandelt. Als bekannte Sympathisantin Wladimir Putins tritt sie nun häufig bei Berlin 24/7 auf, einem Sender, dem vorgeworfen wird, prorussische Propaganda zu verbreiten. Dort äußert sie sich polarisierend über historische Figuren, darunter Hitler, sowie über Österreichs Vergangenheit.

Auch der Sender selbst steht in der Kritik. Zwar überträgt er Kneissls Ansichten, verschweigt jedoch, wer ihr Publikum ist oder wer ihre Kommentare unterstützt.

Kneissls Weg von der Diplomatie zur umstrittenen Medienfigur verdeutlicht ihre sich verändernde öffentliche Rolle. Ihre Auftritte bei Berlin 24/7 bleiben umstritten – sowohl wegen ihrer Aussagen als auch wegen der mangelnden Transparenz des Senders. Die Entwicklung wirft grundsätzliche Fragen zu Desinformation und Einflussnahme in digitalen Medien auf.

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