Illegales Motorradrennen in Leonberg: Polizei zieht beiden Rasern den Führerschein ab
Ella HofmannIllegales Motorradrennen in Leonberg: Polizei zieht beiden Rasern den Führerschein ab
Die Polizei in Leonberg hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem zwei Motorradfahrer bei einem illegalen Straßenrennen mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt wurden. Der Vorfall ereignete sich am 8. März 2026 auf der Landesstraße 1188 in der Nähe der Bushaltestelle "Leonberg Frauenkreuz".
Beide Fahrer waren mehr als 20 km/h zu schnell unterwegs, als Beamte eingriffen.
Die Aktion begann mit routinemäßigen Geschwindigkeitskontrollen durch das Polizeirevier Leonberg. Die Beamten stoppten einen 34-jährigen Fahrer auf einem orangen KTM-Motorrad. Der Mann trug einen orangen Lederanzug und einen goldfarbenen Helm. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen.
Ein zweiter Fahrer, 54 Jahre alt, versuchte auf einer schwarz-weißen BMW-Maschine zu fliehen. Er war in einen passenden schwarz-weißen Lederanzug mit roten Akzenten und einen schwarzen Helm mit roten Details gekleidet. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Mann vor der Kontrolle gesehen haben oder durch seine Flucht gefährdet wurden. Auch Personen, deren Eigentum dabei beschädigt wurde, werden gebeten, sich zu melden.
Die Razzia erfolgt vor dem Hintergrund wachsender öffentlicher Besorgnis über illegale Motorradrennen in Leonberg und Umgebung. Zwischen 2023 und 2025 führten lokale Initiativen wie Bürgerinitiativen und die von der Polizei geleitete Kampagne "Sichere Straßen" zu mehr Streifen, Sicherheitsworkshops und Meldungen über Apps. Bis Anfang 2026 hatten diese Maßnahmen zu über 50 Festnahmen und einer 30-prozentigen Reduzierung der Rennvorfälle geführt.
Personen mit Hinweisen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +49 7152 605-0 oder per E-Mail an [email protected] an die Polizei Leonberg zu wenden.
Beiden Verdächtigen wurde der Führerschein entzogen. Die Ermittlungen dauern an, wobei sich die Beamten auf Zeugenaussagen und mögliche Beweise für rücksichtsloses Fahren konzentrieren. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die gefährlichen Straßenrennen in der Region einzudämmen.
