Hessen fördert Vertriebenenverband mit 150.000 Euro für kulturelles Erbe und Erinnerungskultur
Luisa BrandtHessen fördert Vertriebenenverband mit 150.000 Euro für kulturelles Erbe und Erinnerungskultur
Das Land Hessen hat dem Bund der Vertriebenen (BdV) einen Förderbescheid über 150.000 Euro bewilligt. Innenminister Roman Poseck überreichte die Mittel im Haus des Heimat in Wiesbaden. Die Entscheidung unterstreicht die starke Unterstützung für die laufende Arbeit der Organisation.
Der BdV-Landesverband Hessen vertritt deutsche Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler in der gesamten Region. Zu seinen Aufgaben gehören die Organisation von Begegnungen, die Bewahrung kultureller Traditionen sowie die Förderung des Dialogs zwischen den Gemeinschaften. Ein Teil der Förderung fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die die überregionalen Aktivitäten koordiniert.
Der Verband setzt sich dafür ein, die Erinnerung an Flucht, Vertreibung und die Herausforderungen eines Neuanfangs wachzuhalten. Durch Bildungsprojekte und kulturelle Programme fördert er demokratische Werte, Menschenrechte und die europäische Einheit. Minister Poseck betonte, dass Erinnerung mehr als Worte brauche – sie benötige konkrete finanzielle Unterstützung.
Die Förderung soll nachhaltig wirken. Sie wird die Strukturen der Organisation stärken und sicherstellen, dass ihre Arbeit ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann. Mit den Mitteln wird die Rolle des BdV in Hessen gestärkt. Sie unterstützen die Dokumentation von Geschichte, die Einbindung der Gemeinschaften und die Bewahrung des kulturellen Erbes. Die Förderung zeigt zudem das Engagement des Landes, diese Erfahrungen für kommende Generationen zu erhalten.






