Hertha BSCs Absturz: Warum die Aufstiegspläne jetzt in Trümmern liegen
Ella HofmannHertha BSCs Absturz: Warum die Aufstiegspläne jetzt in Trümmern liegen
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen sind nach einer enttäuschenden Serie geplatzt. In den letzten vier Spielen holte die Mannschaft nur einen Punkt und erzielte dabei ein einziges Tor – eine Bilanz, die bei Spielern und Verantwortlichen Frust auslöste. Trainer Stefan Leitl fordert nun umgehende Veränderungen vor einem dringend notwendigen Umbruch im Sommer.
Den endgültigen Dämpfer setzte die 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg, die die Schwächen des Teams schonungslos offenlegte. Mittelfeldspieler Luca Schuler gab nach dem Spiel offen zu, dass die Mannschaft schlichtweg nicht stark genug sei. Auch Fabian Reese pflichtete ihm bei und verwies auf mangelnde Qualität, insbesondere im Angriff.
Die Saison endet für Hertha mit Spielen gegen die SpVgg Greuther Fürth und Arminia Bielefeld, doch die Stimmung ist bereits auf dem Tiefpunkt. Trainer Leitl, dessen Verbleib für die nächste Saison bereits feststeht, kündigte eine „turbulente“ Trainingswoche an, um die schlechte Form der Mannschaft zu bekämpfen. Gleichzeitig machte er klar, dass sich die Einstellung der Spieler grundlegend bessern müsse.
Auch abseits des Platzes steht Bewegung bevor: Der Vertrag von Diego Demme, der in den vergangenen zwei Jahren wegen wiederholter Kopfverletzungen kaum zum Einsatz kam, wird nicht verlängert. Gleichzeitig wecken Torhüter Tjark Ernst und Verteidiger Kennet Eichhorn das Interesse anderer Vereine. Im Rahmen des geplanten Sommer-Umbaus könnten weitere Spieler den Club verlassen.
Hertha BSC steht nun vor einer Phase des Umbruchs. Mit möglichen Abgängen wichtiger Akteure und Leitls Forderung nach besseren Leistungen muss der Verein schnell wieder Tritt fassen. Die letzten beiden Spiele der Saison bieten kaum Trost – der Fokus liegt längst auf dem Neuaufbau für die kommende Spielzeit.






