Heidelberg wächst über den Druck hinaus und setzt auf Technologie-Diversifikation
Luisa BrandtHeidelberg wächst über den Druck hinaus und setzt auf Technologie-Diversifikation
Heidelberg baut sein Geschäft über den traditionellen Druck hinaus aus und verzeichnet für 2025/2026 einen leichten Umsatzanstieg. Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 2,293 Milliarden Euro und treibt gleichzeitig seine Entwicklung zu einem breiten Technologiekonzern voran. Zu den wichtigsten Meilensteinen zählen neue Partnerschaften und der Fokus auf dual-use-Innovationen.
Die Transformation gewann im letzten Geschäftsjahr an Fahrt. Heidelberg erweiterte seine Zusammenarbeit mit Masterwork im Bereich der Weiterverarbeitung von Verpackungen – über den reinen Vertrieb hinaus. Mittlerweile fungiert das Unternehmen als Systemintegrator für Verpackungsdruck und deckt die gesamte Produktionskette ab.
Ein zentraler Wachstumsbereich ist der Digitaldruck, insbesondere der Ausbau des Tintenstrahlmarkts. Zudem bündelte Heidelberg seine hochtechnologischen Aktivitäten unter der HD Advanced Technologies GmbH. Dazu gehört ein neues Standbein in der Rüstungstechnik neben der bereits bestehenden E-Mobilitäts-Tochter Amperfied.
Mit dem Dual-Use-Ansatz erschließt sich Heidelberg zusätzliche Märkte. Gleichzeitig spezialisiert sich das Joint Venture ONBERG – gegründet mit Ondas – auf autonome Anti-Drohnen-Abwehrsysteme. Auf der ILA Berlin Air Show wird zudem eine neue Absichtserklärung mit einem ukrainischen Drohnenhersteller bekannt gegeben.
Der Umsatz von Heidelberg stieg leicht auf 2,293 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2025/2026. Das Unternehmen erweitert sein Portfolio – von der Verpackungsintegration über Rüstungstechnik bis hin zum Digitaldruck. Diese Schritte unterstreichen den Wandel zu einem diversifizierten Technologieanbieter.






