21 April 2026, 14:12

Handwerk in Baden-Württemberg kämpft mit tiefster Krise seit 2009

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der durch COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung nach Branche, mit begleitendem Text, der die Gesamtauswirkungen und Erholungsdaten zusammenfasst.

Handwerk in Baden-Württemberg kämpft mit tiefster Krise seit 2009

Stimmung im Handwerk Baden-Württembergs auf Tiefstand seit 2009

Die Geschäftszuversicht im Handwerkssektor Baden-Württembergs ist auf den niedrigsten Stand seit 2009 gesunken. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass nur noch 37 Prozent der Betriebe ihre Lage als gut bewerten – ein deutlicher Rückgang gegenüber den Vorjahren. Auch die Stimmung unter den Handwerkern hat sich auf ein Niveau verschlechtert, wie es zuletzt zu Beginn der COVID-19-Pandemie zu beobachten war.

Ende 2021 stuften noch fast die Hälfte aller Unternehmen in der Region ihre Situation als gut ein, während nur 19 Prozent sie als schwach bezeichneten. Die neuesten Zahlen jedoch zeigen einen drastischen Rückgang: Mittlerweile bezeichnen 26 Prozent ihre Lage als schlecht. Der Handwerk BW, der rund 145.000 Handwerksbetriebe mit 770.000 Beschäftigten vertritt, warnt vor der zunehmenden Belastung der Branche.

Die Auftragsbücher werden dünner: 44 Prozent der Betriebe verzeichnen weniger Aufträge als noch vor einem Jahr (damals: 34 Prozent). Nur 17 Prozent konnten eine steigende Nachfrage verbuchen – ein Rückgang gegenüber 21 Prozent im Vorjahreszeitraum. Steigende Energie- und Beschaffungskosten belasten die Unternehmen am stärksten, verschärft durch die anhaltenden geopolitischen Spannungen.

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Experten warnen, dass sich die Lage weiter verschärfen könnte, sollten die Ausgaben weiter steigen. Viele Betriebe fürchten, ohne Entlastung bei den explodierenden Betriebskosten nicht überleben zu können.

Der Handwerkssektor in Baden-Württemberg steht damit vor den härtesten Bedingungen seit über einem Jahrzehnt. Mit schrumpfenden Aufträgen, höheren Kosten und nachlassender Moral bereiten sich die Unternehmen auf noch größere Herausforderungen vor. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, ob sich die Branche stabilisieren kann oder ob weitere Rückgänge drohen.

Quelle