23 November 2025, 00:19

Haftbefehls rätselhaftes Comeback: Kurze Auftritte, verborgenes Gesicht und eine klare Botschaft

Eine Konzertszene mit einem Gitarristen links neben einem Mikrofon, einer Person in der unteren rechten Ecke, einem Banner im Hintergrund und Drogen in der Mitte unten, mit Licht an der Spitze.

Haftbefehls rätselhaftes Comeback: Kurze Auftritte, verborgenes Gesicht und eine klare Botschaft

Deutscher Rapper Haftbefehl kehrt nach Netflix-Dokumentation auf die Bühne zurück

Nach der Veröffentlichung seiner Netflix-Doku Babo – Die Haftbefehl-Story ist der Rapper Haftbefehl wieder auf der Bühne zu sehen. Der Film thematisiert offen seinen langjährigen Kampf mit der Drogensucht, darunter auch seinen ersten Kokainkonsum im Alter von nur 13 Jahren. Nun betont der Künstler, clean und nüchtern zu sein – doch seine jüngsten Auftritte waren kurz und von Geheimniskrämerei geprägt.

Haftbefehl, mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan, steht wegen seines veränderten Äußeren und seines unberechenbaren Bühnenverhaltens in der öffentlichen Kritik. Seine durch jahrelangen Kokainkonsum deutlich veränderte Nase veranlasst ihn dazu, bei Konzerten sein Gesicht zu verbergen. In Gießen trug er einen blauen Schlauchschal über Mund und Nase – ein Look, den er bereits früher sowohl aus Imagegründen als auch zum Schutz genutzt hatte. Der Auftritt dauerte nur zehn Minuten, bevor er die Bühne verließ, ohne sich an das Publikum zu wenden.

Das Comeback des Rappers ist geprägt von kurzen, vermummten Auftritten und einer klaren Botschaft zur Abstinenz. Sein veränderter körperlicher Zustand und die Aufmerksamkeit um die Dokumentation deuten auf einen komplexen Weg nach vorn hin. Ob sich seine Auftritte verlängern oder sein Ansatz sich wandelt, bleibt abzuwarten.

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