Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis testet Katastrophenschutz und Einsatzkräfte
Luisa BrandtGroßübung im Rheingau-Taunus-Kreis testet Katastrophenschutz und Einsatzkräfte
Großangelegte Notfallübung im Rheingau-Taunus-Kreis diese Woche
Im Rheingau-Taunus-Kreis findet in dieser Woche eine großangelegte Notfallübung statt. Ziel der Übung ist es, die Einsatzkräfte der Katastrophenhilfe zu testen und die Zusammenarbeit der Rettungsdienste zu verbessern. Rund 350 Einsatzkräfte werden an der Simulation eines schweren Verkehrsunfalls beteiligt sein.
Die Übung ist für den Zeitraum von 9:00 bis 12:30 Uhr im Bereich der Alten Bäderstraße in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt in Bad Schwalbach geplant. Simuliert wird ein Verkehrsunfall mit Austritt gefährlicher Stoffe und mehreren Verletzten. Zur realistischen Darstellung wird farbiger Rauch eingesetzt.
Anwohner müssen mit vermehrtem Einsatzfahrzeugverkehr rechnen, insbesondere zwischen dem Gewerbegebiet und der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel sowie in der Nähe der Kreisverwaltungsgebäude in Bad Schwalbach. Obwohl öffentliche Straßen durchgehend befahrbar bleiben, rät die Behörde, während der Übung die Umfahrung des Gewerbegebiets über die Alte Bäderstraße zu meiden.
Im Mittelpunkt der Übung steht die Bewertung der Zusammenarbeit verschiedener Behörden unter Druck. Feuerwehrkräfte, Rettungssanitäter, Polizei und weitere Notfallteams werden an der koordinierten Einsatzaktion teilnehmen.
Die Übung dient der Überprüfung der Einsatzbereitschaft des Kreises für großflächige Notfälle. Die Ergebnisse könnten zu Verbesserungen in den Einsatzstrategien führen. Die Bevölkerung wird daran erinnert, dass es sich um eine geplante Trainingsmaßnahme handelt.






