20 March 2026, 20:16

Göppingen reformiert städtische Unternehmen – Einsparungen ohne Jobverluste

Ausführliche alte Karte von London, die das Corporation-Schema hervorhebt, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit erklärendem Text.

Göppingen reformiert städtische Unternehmen – Einsparungen ohne Jobverluste

Der Gemeinderat von Göppingen hat eine umfassende Reform der städtischen Unternehmen beschlossen. Die Änderungen sollen Abläufe straffen, Abteilungen zusammenlegen und neue Partnerschaften schaffen. Ziel der Umstrukturierung ist es, Kosten zu sparen, ohne dass Mitarbeiter ihre aktuellen Positionen verlieren.

Die größte Veränderung betrifft die Auflösung der Stadtentwässerung Göppingen (SEG) bis Ende des Jahres. Ihre Aufgaben werden in die Stadtwerke Göppingen (SWG) integriert, die zudem eine eigene Einheit für das Parkraummanagement übernehmen. Gleichzeitig wird die Baulandentwicklung Göppingen (BEG) geschlossen; ihre Aufgaben gehen an das städtische Bauamt über.

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Die Stadthalle bleibt weiterhin in direkter kommunaler Trägerschaft und ist von den Änderungen nicht betroffen. Eine neue Zusammenarbeit zwischen der Wohnbau Göppingen GmbH und der Business-Park Göppingen GmbH soll sich auf die Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen konzentrieren. Diese Partnerschaft markiert eine engere Verzahnung der beiden Unternehmen.

Die Neugestaltung ist Teil von NewOrg 2024, einer umfassenderen Reform der Göppinger Stadtverwaltung. Die Verantwortlichen erwarten, dass die Maßnahmen mittelfristig jährliche Einsparungen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro bringen. Alle Beschäftigten behalten ihre Arbeitsplätze und bestehenden Verträge; die neue Struktur soll ab Januar 2027 greifen.

Die Reformen werden die städtischen Abläufe in Göppingen vereinfachen und die Kosten senken. Durch die Zusammenlegung von Abteilungen und eine bessere Zusammenarbeit strebt die Stadt an, ihre Dienstleistungen effizienter zu gestalten. Der vollständige Übergang erfolgt zu Beginn des Jahres 2027 – ohne dass mit Stellenabbau zu rechnen ist.

Quelle