Goodyear schließt Philippsburger Werk früher als geplant – Kampf um Arbeitsplätze gescheitert
Ella HofmannGoodyear schließt Philippsburger Werk früher als geplant – Kampf um Arbeitsplätze gescheitert
Goodyear hat die Produktion in seinem Werk in Philippsburg früher als geplant eingestellt. Die Schließung erfolgte bereits am 14. Juli 2017 statt wie ursprünglich vorgesehen am 31. Juli. Die Belegschaft hatte zuvor sechs Monate lang für den Erhalt des Standorts gekämpft.
Das Unternehmen hatte seine Absicht, das Werk zu schließen, erstmals im Oktober 2016 bekannt gegeben. Die Entscheidung war Teil einer strategischen Neuausrichtung, um sich auf die Produktion hochpreisiger Premium-Reifen zu konzentrieren. Bis Mitte Mai 2017 stand die Schließung endgültig fest – damit scheiterten die Bemühungen der Mitarbeiter, den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Laut der Gewerkschaft IG BCE führte ein Personalmangel zum vorzeitigen Produktionsstopp. Nun sollen die Abrissarbeiten auf dem Gelände beginnen. Für die Beschäftigten hat die frühere Schließung keine finanziellen Auswirkungen.
Das Werk in Philippsburg hat seinen Betrieb damit endgültig eingestellt. Die Abrissarbeiten werden wie geplant fortgesetzt, ohne dass sich für die Mitarbeiter kurzfristig etwas an ihrer Bezahlung ändert. Mit der Schließung endet Goodyears Präsenz am Standort.






