Glätte und Streik gefährden den Verkehr in Schleswig-Holstein am Dienstag
Miriam WolfStreik im Winterdienst - Fahrer sollten vorsichtig sein - Glätte und Streik gefährden den Verkehr in Schleswig-Holstein am Dienstag
Autofahrer in Schleswig-Holstein müssen am Dienstag mit erhöhten Risiken rechnen: Glätte und Streik verschärfen die Lage auf den Straßen. Durch die eisigen Bedingungen und die laufenden Arbeitsniederlegungen könnte die Straßenwartung in den 22 regionalen Depots eingeschränkt sein, sodass einige Strecken nicht geräumt oder gestreut werden. Die Behörden warnen vor möglichen Gefahren und appellieren an die Fahrenden, besonders umsichtig zu sein.
An dem Streik beteiligen sich Beschäftigte der Straßenbau- und Verkehrsbehörde. Verhandlungsführer sind Holger Ernst, Landesvorsitzender von ver.di, und Uwe Kreyl, Landessekretär der IG BAU. Im Mittelpunkt des Konflikts steht die Regelung für den Notdienst, wodurch die üblichen Winterdienste beeinträchtigt werden.
Da die reguläre Wartung nicht überall gewährleistet ist, könnten vor allem in den frühen Morgenstunden glatte Stellen unbehandelt bleiben. Um die Engpässe abzufedern, springen Teams aus nicht betroffenen Kreisen ein. Zudem wurden externe Firmen beauftragt, um wichtige Verbindungen freizuhalten. Dennoch werden Autofahrer aufgefordert, das Tempo zu reduzieren, aufmerksam zu bleiben und mit unerwarteten Hindernissen zu rechnen. Die Kombination aus Frost und eingeschränktem Streudienst erhöht die Gefahr von Glatteis deutlich.
Durch den Streik könnte die Winterwartung in einigen Gebieten verzögert oder nur unvollständig erfolgen. Fahrende müssen ihre Geschwindigkeit anpassen und besonders konzentriert fahren, um Unfälle zu vermeiden. Die Behörden beobachten die Lage weiter, während die Verhandlungen andauern.
