14 January 2026, 19:29

Gewaltsame Festnahme nach Straftaten im Zug von Basel nach Karlsruhe

Eine Hand hält ein Schild mit der Aufschrift "Stoppen Sie den Kriminellen" mit einer Gruppe von Menschen im Hintergrund, die Fahnen halten, und Text auf dem Plakat, der die Verwendung von menschlichem Haar befürwortet.

Gewaltsame Festnahme nach Straftaten im Zug von Basel nach Karlsruhe

Zwei Männer im Alter von 16 und 26 Jahren wurden am Karlsruher Hauptbahnhof festgenommen, nachdem sie auf einer Zugfahrt von Basel aus eine Reihe von Straftaten begangen hatten. Die Polizei stellte fest, dass sie sich ohne Genehmigung in Deutschland aufhielten und während der Fahrt mehrfach gegen Gesetze verstoßen hatten.

Den beiden werden nun unter anderem Beförderungserschleichung, Drogenbesitz und Sachbeschädigung an Zugeigentum vorgeworfen.

Der Vorfall begann, als die beiden Männer in Basel ohne gültige Fahrkarten in einen Zug stiegen. Nach der Ankunft am Karlsruher Hauptbahnhof zerschlugen sie die Glasscheibe des Notausgangs, um gewaltsam aus dem Zug zu gelangen. Bundespolizisten, die auf Gleis 3/4 postiert waren, nahmen sie umgehend fest.

Der 16-Jährige leistete Widerstand, ignorierte die Anweisungen der Beamten und versuchte zu fliehen. Die Polizei fixierte ihn mit Handschellen. Zudem wird ihm vorgeworfen, die Beamten während der Konfrontation verbal beleidigt zu haben. Bei einer Durchsuchung wurden illegale Betäubungsmittel in ihrem Besitz gefunden, die beschlagnahmt wurden. Der 26-Jährige hatte zudem einen nicht genehmigten Welpen bei sich, der später beschlagnahmt und einem Tierschutzverein übergeben wurde. Dies führte zu einem zusätzlichen Vorwurf wegen Verstößen gegen die Einfuhrbestimmungen für als gefährlich eingestufte Hunde. Beide Verdächtige hatten sich ohne Erlaubnis in Deutschland aufgehalten. Ihnen drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter Missbrauch von Notfallsystemen, Cannabiseinfuhr, illegale Einreise und Schwarzfahren.

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Die beiden Männer bleiben bis zum Abschluss der Ermittlungen in Gewahrsam. Der Welpe wurde an eine Tierschutzorganisation übergeben, die beschlagnahmten Drogen werden vernichtet. Die Behörden haben keine weiteren Details zu den Identitäten oder Hintergründen der Verdächtigen bekannt gegeben.