Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Ella HofmannFußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit einzigartigem Fußballturnier
In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem besonderen Fußballturnier zu Ende. Organisiert vom lokalen Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt, trafen sich neun Mannschaften unterschiedlicher Herkunft auf dem Platz. Statt Pokale erhielten die Spielerinnen und Spieler ein gemeinsames Banner – ein Symbol für Einheit gegen Diskriminierung.
Das unter dem Motto "Gegen Rassismus kicken" ausgetragene Turnier stand unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz. Anders als bei klassischen Wettbewerben gab es keine Schiedsrichter: Die Teams setzten auf gegenseitigen Respekt und Fairplay. Der Sieg der Mannschaft von IGMG Bergisch Gladbach e.V. wurde gemeinsam mit den Gegnerinnen und Gegnern gefeiert – im Mittelpunkt stand nicht der Sieg, sondern der Zusammenhalt.
Bundesweit fanden im Rahmen der Kampagne über 3.600 Veranstaltungen statt. Bergisch Gladbach gehörte dabei zu neun Städten – darunter Siegen, Augsburg und Potsdam –, die mit kulturellen Angeboten wie Ausstellungen, Konzerten und Workshops Rassismus entgegentraten und Vielfalt förderten. Das lokale Bündnis, ein Zusammenschluss von mehr als 30 sozialen, religiösen und politischen Gruppen, betonte, dass das Turnier nur ein Baustein der umfassenden Bemühungen sei, die Menschenwürde zu wahren.
Die Teams setzten sich aus Menschen verschiedener Nationalitäten, Hautfarben und Glaubensrichtungen zusammen. Nach dem Schlusspfiff überreichte die Organisation jeder Mannschaft ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Diese Geste unterstrich die zentrale Botschaft der Kampagne: Solidarität zählt mehr als der Spielstand.
Mit "Gegen Rassismus kicken" endete in Bergisch Gladbach die diesjährige Ausgabe der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Veranstaltung zeigte, wie Sport Brücken bauen und Gleichberechtigung fördern kann. Mit Rekordbeteiligung in ganz Deutschland reichte die Wirkung der Kampagne weit über den Fußballplatz hinaus.






