Fürth glänzt mit Platz 14 im Lebensqualitätsranking Deutschlands
Fürth hat im aktuellen Lebensqualitätsranking Deutschlands den 14. Platz belegt, wie aus einer Studie des Kölner Instituts für Wirtschaftsforschung (IW Köln) hervorgeht. Die im Auftrag von Philip Morris durchgeführte Untersuchung bewertete Kommunen in fünf zentralen Bereichen: Bildung, Gesundheitsversorgung, Mobilität, Digitalisierung und Freizeitangebote. Bürgermeister Thomas Jung würdigte das Ergebnis als „herausragenden Erfolg“ für die Stadt.
Auf nationaler Ebene führte Haar bei München die Rangliste an, während Hirschthal in der Südwestpfalz das Schlusslicht bildete. Fürth schnitt besonders in der Verkehrsanbindung gut ab und belegte im Mobilitätsbereich Platz 143. Auch in den Kategorien Freizeit (Platz 449), Gesundheitsversorgung (455) und Bildung (578) erzielte die Stadt solide Ergebnisse.
Allerdings hinkt Fürth bei der Digitalisierung hinterher und landete hier auf Platz 1.215 – ein Bereich mit klarem Entwicklungsbedarf. Die benachbarte Gemeinde Stein erreichte insgesamt Rang 85, mit starken Platzierungen in Gesundheitsversorgung (207) und Bildung (245). Ein weiteres Nachbarstädtchen, Oberasbach, kam in derselben Studie auf Platz 109.
Die IW-Köln-Studie analysierte über 400 deutsche Städte und Gemeinden anhand von Faktoren, die den Alltag der Bürger prägen. Fürths hoher Gesamtplatz spiegeln die Stärken in Infrastruktur und öffentlicher Daseinsvorsorge wider, trotz der Defizite im digitalen Bereich.
Mit dem 14. Platz zählt Fürth zu den Spitzenreitern in Sachen Lebensqualität in Deutschland. Die Platzierung unterstreicht die Vorzüge der Stadt in Verkehr, Gesundheitswesen und Bildung, zeigt aber auch, dass die Digitalisierung eine zentrale Herausforderung bleibt. Die Ergebnisse bieten den kommunalen Verantwortlichen eine wichtige Orientierung, um Schwächen gezielt anzugehen und bestehende Stärken weiter auszubauen.






