FREIE WÄHLER in Baden-Württemberg zielen auf Landtag und Bund
FREIE WÄHLER in Baden-Württemberg blicken über die Kommunalpolitik hinaus
Die FREIE WÄHLER-Partei in Baden-Württemberg strebt über die lokale Ebene hinaus: Die 2010 von unabhängigen Wählergruppen gegründete, bürgerlich-konservative Kraft will künftig auch bei Landes-, Bundes- und Europawahlen antreten. Zwar zog sie bisher noch nicht in den Stuttgarter Landtag ein, doch ihr Einfluss in kommunalen Gremien wächst stetig.
Ihre Wurzeln hat die Partei in der 2010 erfolgten Gründung durch den Bundesverband der Freien Wähler als politische Vertretung unabhängiger Listen. Unter der Führung der Landesvorsitzenden Sylvia Rolke zählt die FREIE WÄHLER in Baden-Württemberg derzeit rund 460 Mitglieder. Ihr Programm bleibt fest in kommunaler Selbstverwaltung und direkter Demokratie verankert – und positioniert sie damit klar im bürgerlich-konservativen Spektrum.
Bei den Kommunalwahlen 2019 und 2024 wurden angebundene Wählervereine landesweit zur stärksten Kraft in vielen Gemeinderäten. Doch bei der Landtagswahl 2021 verfehlte die Partei mit nur 3,0 Prozent der Stimmen den Einzug ins Parlament. Dennoch ist sie in Nachbarländern wie Bayern und Rheinland-Pfalz sowie im Europaparlament bereits vertreten.
Für die Landtagswahl 2026 setzt die Partei auf bürgergetriebene Politik: Im Mittelpunkt stehen mehr kommunale Eigenverantwortung und der Ausbau direkter demokratischer Beteiligungsmöglichkeiten.
Die FREIE WÄHLER drängen auf eine größere Rolle in der Landespolitik Baden-Württembergs. Mit Erfahrung in der Kommunalpolitik und Ambitionen für höhere Ämter wird ihr Wahlkampf 2026 zeigen, ob ihre bürgerlich-konservative, lokal verankerte Botschaft auch auf Landesebene überzeugen kann. Das Ergebnis könnte zudem Aufschluss über allgemeine Trends geben – etwa zur Unterstützung für direkte Demokratie und regionale Selbstbestimmung.
