02 May 2026, 06:08

Ex-Berater fordern Demokraten-Wahlsieg für stabile transatlantische Beziehungen

Karte veranschaulicht die 73-jährige Erweiterung der NATO von 1949 bis heute, wobei die Regionen farblich nach dem Jahr der Mitgliedschaft unterteilt sind.

Ex-Berater fordern Demokraten-Wahlsieg für stabile transatlantische Beziehungen

Zwei ehemalige hochrangige Berater haben die Wähler aufgefordert, bei den US-Zwischenwahlen die Demokraten zu unterstützen. Christoph Heusgen, früherer Berater von Angela Merkel, und Philip Murphy, ehemaliger US-Botschafter, argumentieren, dass ein Sieg der Demokraten dazu beitragen würde, die transatlantischen Beziehungen neu auszurichten. Ihr Appell erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über die Haltung von Präsident Donald Trump gegenüber Europa und internationalen Institutionen.

Heusgen und Murphy kritisieren Trumps Außenpolitik, die Europa eher als Gegner denn als Verbündeten behandle. Sie warnen, dass sein Vorgehen das Vertrauen in die NATO untergrabe und langjährige Partnerschaften schwäche. Zudem verweisen die beiden auf Trumps Versuche, die Gewaltenteilung auszuhebeln – etwa durch Druck auf die Justiz und Bemühungen, den Kongress zu umgehen.

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In einem gemeinsamen Vorschlag skizzieren sie eine neue deutsche Strategie für den UN-Sicherheitsrat. Der Plan sieht die Einführung halbpermanenter Sitze vor, um die Struktur des Gremiums zu reformieren. Ihr zentrales Argument ist die Notwendigkeit stärkerer multilateraler Zusammenarbeit – ein deutlicher Kontrast zu Trumps einseitigem Ansatz.

Mit Blick auf die Zukunft prognostizieren die Berater, dass ein künftiger demokratischer Präsident das transatlantische Bündnis wieder aufbauen werde. Sie erwarten konstruktivere Handelsgespräche mit der EU und eine Rückkehr zur Diplomatie statt zur Konfrontation. Ihr Optimismus erstreckt sich auch auf die Zwischenwahlen, bei denen sie die Demokraten als mögliche Sieger im Repräsentantenhaus und möglicherweise auch im Senat sehen.

Die Berater betonen, dass sowohl die USA als auch Europa am meisten profitieren, wenn die Rechtsstaatlichkeit gewahrt bleibt. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, Trumps Politik durch eine Stärkung der internationalen Zusammenarbeit entgegenzuwirken. Ein Machtwechsel zugunsten der Demokraten, so ihr Argument, würde Stabilität in die amerikanisch-europäischen Beziehungen und die globale Governance zurückbringen.

Quelle