13 March 2026, 08:10

Drei baden-württembergische Unis bleiben bis 2033 Exzellenzuniversitäten

Ein detaillierter alter Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke und Text, der Stadtinformationen bereitstellt.

Drei baden-württembergische Unis bleiben bis 2033 Exzellenzuniversitäten

Drei Universitäten in Baden-Württemberg haben ihren Elite-Status für weitere sieben Jahre gesichert. Tübingen, Karlsruhe und Heidelberg bleiben von 2027 bis 2033 Exzellenzuniversitäten. Die Entscheidung fällt nach einem harten bundesweiten Auswahlverfahren, bei dem nur zehn der elf Bewerber erfolgreich waren.

Deutschlands Exzellenzuniversitäten müssen ihren Status alle sieben Jahre unter Beweis stellen. Diesmal bewertete die Gutachterkommission die bis zum 12. November 2025 eingereichten Anträge. Von elf Kandidaten verfehlte die Universität Konstanz die Auszeichnung – damit behalten zehn Hochschulen ihren renommierten Titel.

Baden-Württemberg nimmt nun eine einzigartige Position im Land ein. Kein anderes Bundesland verfügt über so viele Spitzenuniversitäten: Drei seiner Einrichtungen – die Universität Heidelberg, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Tübingen – konnten ihren Status halten. Die zusätzliche Förderung bringt jeder Hochschule jährlich 10 bis 15 Millionen Euro extra – und das für die nächsten sieben Jahre. Hinzu kommen die bereits bestehenden Mittel für Exzellenzcluster, Projekte, die Spitzenforschung vorantreiben.

Das zusätzliche Geld soll ihre internationale Reputation stärken. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski begrüßte das Ergebnis als großen Erfolg für das Land. Die Universität Freiburg hat unterdessen einen neuen Antrag eingereicht, in der Hoffnung, der Elitegruppe beizutreten. Ob Baden-Württemberg eine vierte Exzellenzuniversität hinzugewinnt, wird am 2. Oktober 2026 entschieden.

Bundesweit tragen Hochschulen in sechs Ländern den Titel, darunter Nordrhein-Westfalen (RWTH Aachen, Bonn), Berlin (Berlin University Alliance), Sachsen (TU Dresden), Hamburg, Bayern (LMU München, TU München) und Baden-Württemberg.

Die drei Universitäten erhalten bis 2033 weiterhin Spitzenförderung. Ihr Erfolg festigt Baden-Württembergs führende Rolle in der deutschen Hochschullandschaft. Der nächste Bewertungszyklus wird zeigen, ob auch Freiburg den begehrten Titel erringen kann.

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