23 January 2026, 22:15

Doppelte Proteste legen am Donnerstag die Freiburger Innenstadt lahm

Eine Gruppe von Menschen steht auf einer Straße und hält ein Banner in der Hand, auf dem "Die Wrangellstraße 5 protestiert gegen den Ausverkauf in Berlin" steht. Im Hintergrund sind Fahrräder, Stangen, Gebäude und ein Kran zu sehen, über ihnen der Himmel.

Doppelte Proteste legen am Donnerstag die Freiburger Innenstadt lahm

Zwei Kundgebungen sorgen am Donnerstag, 22. Januar 2026, für Verkehrsbehinderungen in der Freiburger Innenstadt

Am Donnerstag finden in der Freiburger Innenstadt zwei separate Demonstrationen statt, die den Verkehr beeinträchtigen werden. Die größere Kundgebung unter dem Motto "Hände weg von Rojava" beginnt um 18:00 Uhr auf dem Europaplatz und wird etwa 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammeln. Bereits früher am Tag wird es eine kleinere Protestaktion im Zusammenhang mit dem SC Freiburg heute-Spiel geben.

Die erste Demonstration, organisiert vom Freiburger Friedensnetzwerk und Fridays for Future Freiburg, startet um 16:30 Uhr am Platz der Alten Synagoge. Rund 200 Menschen werden voraussichtlich zum Stühlinger Kirchplatz ziehen, begleitet von lokalen Antirassismus- und Friedensaktivistinnen und -aktivisten.

Die größere "Hände weg von Rojava"-Kundgebung beginnt später um 18:00 Uhr auf dem Europaplatz. Die Teilnehmenden folgen einer festgelegten Route durch die Stadt, bevor sie zum Ausgangspunkt zurückkehren. Beide Veranstaltungen wurden kurzfristig angemeldet, was zu Verkehrswarnungen geführt hat. Die Behörden raten Autofahrerinnen, Autofahrern sowie Fußgängerinnen und Fußgängern, mit Verzögerungen und Umleitungen zu rechnen. Die Behinderungen werden voraussichtlich bis 21:00 Uhr andauern und zentrale Bereiche der Innenstadt betreffen.

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Durch die sich überschneidenden Proteste ist am Donnerstagabend mit erhöhtem Verkehrsaufkommen in der Freiburger Innenstadt zu rechnen. Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer sowie Fußgänger sollten zusätzliche Zeit einplanen oder die betroffenen Zonen meiden. Die Behörden haben bisher keine Ausweichrouten bekannt gegeben, appellieren jedoch zu besonderer Vorsicht während der Demonstrationen.